Veranstaltungsrückblick

Sonntag 08.März 2020:

Landesjugendtag und Tanzseminar der Landesjugendführung Hessen

Die Egerlandjugend Offenbach war vertreten durch:

Edith, Laura, Miriam und Markus Domes, Claudia Winkler, Annette Loferer

Nach der Begrüßung durch die Landesjugendführerin Mona Hafer an alle angereisten Vertreter der Gmoin, richteten auch Bundesjugendführer Alexander Stegmaier und Landesvüarstaihere Gerlinde Kegel kurze Grußworte an alle. Was von allen drei Redner besonders betont und gelobt wurde, ist der gute Zusammenhalt und die daraus entstehende gute Zusammenarbeit aller aktiven Gruppen. Indem sich die Gruppen zusammentun, können auch weiterhin Auftritte in den Gmoin oder der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Im Anschluss gab Katharina König einen Überblick aller Gruppenberichte, die im Vorfeld an die Schriftführerin geschickt wurden. Danach folgte eine Aussprache. Es wurde darum gebeten verstärkt auch an der Bundeskulturtagung und der Frühjahrstagung auf Landesebene teilzunehmen, damit auch dort ein Generationenwechsel folgen kann. Ein weiterer Wunsch ist es, dass die jüngeren Generationen wieder mehr Grundwissen über das Egerland und die Geschichte der Egerländer erfahren. Es wird angeregt sich in den Gruppenstunden und auf Seminaren vermehrt mit Wappen, Trachten und Geschichte zu beschäftigen. Auch die Idee einen Workshop auf dem Bundesjugendtreffen mit solchen Themen anzubieten nimmt Alexander Stegmaier mit in die Bundesjugendführung.

In einer kurzen Pause konnte man sich mit Trachtenschmuck eindecken.

Besonders neue Modelle der Armbänder und Ohrstecker kamen bei den weiblichen Teilnehmern des Landesjugendtag sehr gut an.

Weitere Punkte der Aussprache waren die Einladung und genaueren Informationen von Alexander Stegmaier zum geplanten Bundesjugendtreffen 2020, das in Marktredwitz und Eger stattfinden sollte. Ebenfalls eingeladen wurde durch Edith Zaschka-Domes zur Egerlandfahrt 2021 der Egerland Jugend Hessen, deren Ziel Komotau und die nähere Umgebung sein soll. Die Planungen dazu laufen bereits.

Weitere Termine wurden ebenfalls bekanntgegeben.

Danach folgte die Wahl des neuen Landesjugendvorstand. Erfreulicherweise sind drei neue Mitglieder mit dabei. Die genaue Zusammensetzung folgt am Ende des Berichtes.Im Anschluss an die Wahl gab es noch ein herzliches Dankeschön an Katharina König, die aus ihrem Amt der Landesjugendführerin (in Doppelspitze mit Mona Hafer) ausgeschieden ist. Ihr wurde von Seiten der Landes- und Bundesjugendführung mit einem Blumenstrauß und etwas Süßem gedankt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es direkt über in das Tanzseminar.

Mit Hartmut Liebscher hatten wir einen tollen Referenten, der uns mit viel Freude und Elan vier für uns neue Tänze beigebracht hat. Wir hatten alle viel Spaß dabei und werden die Tänze weiterhin in den Gruppenstunden vertiefen.

Landesjugendführerin: Mona Hafer

Stellvertreter: Matthias Meinl

Kassenwart: Nina Müller

Schriftführer: Katharina König

Organisation: Edith Zaschka-Domes

Beirat: Christian Meinl, Felix Mückstein, Benja Adler, Melanie Herrmann

Fähnrich: Felix Mückstein

Bericht: A.Loferer

Samstag 15. Februar 2020:

Hausgemachte Fastnacht in Eigenregie

Es war wieder soweit, Gertraud Hirsch  Vorsitzende der Egerländer Gmoi’z Offenbach begrüßte die anwesenden Narrenschar zu ihrem traditionellen Kappenabend im Emil-Renk-Heim. Mit hausgemachten Büttenreden und Tanzeinlagen boten die Aktiven dem Publikum ein buntes Abend füllendes Programm. Als erstes hatte sich eine Weinkönigin (Thea Lutz) angesagt, die einiges über die Etikette des Wein berichtete. Die Kindergruppe der Egerländer tanzte gekonnt die Minidisco.  Mit dem Biene Maja Song, gab Familie Domes eine Tanzeinlage. Nun kamen „Wünsche, die von Herzen kommen“ ein Vortrag von Leo Hauer.  Ein Höhepunkt des Abends der Auftritt der Frauen des Sing- und Tanzkreises mit „einem Hut für alle Fälle“ zeigten sie zur passenden Musik, dass ein Hut  bei  vielen Gelegenheiten, einem begleitet. Im Anschluss brachten die Schlagerstars Florian Silbereisen (Simon Hirsch) und Thomas Anders (Markus Domes) das Lied „Sie hat es wieder getan“ zum Besten, gefolgt von einem Brautpaar (Bräutigam Thea Lutz und Braut Sven Lehmann) mit dem Vortrag über das Leben als junges Brautpaar. Nach der Pause traten unsere allseits beliebten Bänkelsänger Ursi u. Werner Wirth mit den Liedern: über das Rezept der Liwanzen (Hefeküchlein) und in der Unterhose ist das Gummiband zu lose, auf. Darauf folgte die Rechenaufgabe der Familie Winkler. Mutter und Tochter im Rollentausch, köstlich. Noch einmal trat die Kindergruppe, diesmal als Cheerleaders, auf. Udo Jürgens gecovert durch Simon Hirsch sang ein Potpourri seiner bekanntesten Lieder. Angefangen mit „ Aber bitte mit Sahne“ .Die Trippel X Generation (die Männer des Sing- und Tanzkreises) gingen tänzerisch „die Not eines Mannes, der mal müssen muss, oh weh: wenn dann die Toilette besetzt ist, an. Das Publikum durfte beim anschließenden Vortrag der Vorsitzenden Gertraud Hirsch Sprichwörter und Redensarten ergänzen, z. B.  In der Kürze liegt die Würze. Mit dem „Neuen Böhmischen Traum“ brachte die Jugendgruppe musikalisch und tänzerisch Volksmusik und Tanz zum Besten. Beim Finale nach 4 Stunden Programm standen noch einmal alle Mitwirkenden auf der Bühne um die Lieder: „So ein Tag so wunderschon wie heute“ und „Offenbach mein Offenbach zu singen.

J.Lehmann                                                                                                                                                                 Bild:O.Peuse

24. bis 26.01.2020:

Wochenendseminar DJO Heim Rodholz Rhön

Zirkus bei den Egerländern in der Rhön

Es war wieder einmal so weit, in einem Rhythmus von  2 Jahren fährt die Egerland-Jugend und der Sing- und Tanzkreis der Egerländer in Offenbach ins Landesheim der Deutschen Jugend in Europa (DJO) in Rodholz (Rhön) unterhalb von der Wasserkuppe. Pünktlich um 17: 00 Uhr starteten 42 Mitglieder vom Nassen Dreieck aus, mit dem Bus in die Rhön. Dort angekommen wurden gleich die Zimmer belegt, dann ging es auch schon zum Abendessen. Danach stand der Abend zur freien Verfügung, einige ruhten sich aus oder spielten Gesellschaftsspiele. Am nächsten Morgen trafen sich alle im Treppenhaus, um ein Morgenlied zu singen und danach gab es Frühstück. Dann begaben sich die Kinder-, Jugendgruppe und der Sing und Tanzkreis gemeinsam bei herrlichem Wetter auf Wanderschaft in Richtung Guckaisee, teilweise sogar bis zum Pferdskopf der unterhalb der Wasserkuppe gelegen ist.  Nach dem Mittagessen wurden von unseren Tanz- und Gesangsleitern neue Tänze und Lieder für die Gruppen einstudiert. Alle hatten viel Spaß dabei. Dann gab es eine Kaffeepause mit selbst gebackenen Kuchen.  Die Kindergruppe bastelte dann, die Dekoration für die Faschingsfeier am Abend mit dem Thema: Zirkus. Am Abend wurde in der Zirkusarena ausgiebig gefeiert. Die Kindergruppe zeigte passend zum Thema einige Kunststücke mit dem Springseil dem Närrischen Publikum. Auch wurden an diesem Abend die schönsten Kostüme prämiert. Am Sonntag früh  wurden dann noch mal die Tänze und Lieder aufgefrischt, die am Samstag einstudiert wurden.  Nach dem Mittagessen war nochmal Freizeit angesagt, mit einem Spaziergang durch die gute Rhöner Luft. Bevor es nach dem Kaffetrinken  hieß, der Bus kommt, und sich alle Beteiligten mit schönen Erinnerung vom Wochenende  auf dem Heimweg  Richtung Offenbach machten.

W.Lehmann


Weihnachtsfeier am 7.12.2019

Unsere Gmoi feierte an diesem Wochenende ihren traditionellen Nikolaus-Nachmittag. Gleich zu Beginn des weihnachtlichen Programms zeigte die Kindergruppe, was sie in den letzten Monaten eingeübt hatten. In dem Stück der „Kalendertraum“ waren zwei Kinder, Suse und Peter, sehr aufgeregt und hätten zu gerne gewusst, was sich hinter den Türen ihres Adventskalenders so verbirgt. Ganz vorsichtig schlich sich eine von ihnen heran und plötzlich öffneten sich vier Fenster des Adventskalender vor ihr. Heraus schauten ein Nussknacker, ein Bär, eine Puppe und ein Kasper. Viel hatten diese zu berichten, bevor die Kinder danach selig einschlafen konnten. Nach dem Gedicht „Weihnachtsfrieden“ ging es dann im Programm weiter mit der Lesung einer Geschichte. Hierin wurde geschildert, wie ein Ehepaar eine Gans auf dem Feld findet und diese mit nach Hause nimmt. Zuhause angekommen, freuten sie sich über die wahrscheinlich köstlich mundende Weihnachtsgans. Aber zuvor musste sie natürlich ordentlich gemästet werden. Mit der Zeit fühlte sich die Gans immer heimischer und wurde zum Bestandteil der Familie. So wurde die Gans immer schwerer und schwerer. Als es nunmehr an der Zeit war, ging der Mann mit der Gans zum Nachbarn, um sie schlachten zu lassen. Aber am Abend wunderte sich die Ehefrau nicht schlecht, als der Mann mit der quietschlebendigen Gans wieder nach Hause kam. Er hatte es einfach nicht übers Herz gebracht, der Gans auch nur ein Haar zu krümmen. Letztendlich war aber auch die Ehefrau sehr froh, dass es so gekommen war und so feierten sie alle drei das Weihnachtsfest noch einige Jahre zusammen. Im Anschluss daran erfuhr man etwas über die weihnachtlichen Essenssitten im Egerland. Alles wurde für den Heiligen Abend zubereitet und es wurden die Kerzen am Baum angezündet und das aufwendig zubereitete Essen verspeist. Nach dem Essen wurde aber auch an die Tiere gedacht und man schüttet das mit Essensresten übersäte Tischtuch vor der Tür aus, um auch den frierenden Vögeln ein gesegnetes Mahl zu gönnen. Mit zwei Musikstücken auf der Trompete und der Klarinette wurde das Programm fortgesetzt. Es wurde ein weiteres Gedicht in Mundart vorgetragen. Es berichtete über die Zeit im Advent und das die vielen Plätzchen, die gebacken wurden, immer großen Anklang in der Familie gefunden haben. In einem weiteren Bericht wurde etwas über die vielen Zutaten, die zum Backen benötigt werden, berichtet. Nun hatte die Kindergruppe ihren zweiten großen Auftritt. Sie sang mit allen anwesenden Besuchern das Lied über die Weihnachtsbäckerei und berichtete hierin, dass es neben dem Backen auch immer wieder zu Kleckereien kommt. Im Gedicht über den heiligen Abend wurde darauf hingewiesen, dass neben dem Karpfen auch Knödel und Kraut zum abendlichen Gericht gehörten. In einem „Spezialgedicht“ wurde über den Schrecken des Pfarrers berichtet, der das Jesukind nicht mehr in der kirchlichen Krippe vorgefunden hatte. Es klärte sich jedoch sehr schnell auf, dass ein  kleiner Junge dem Jesukind versprochen hatte, dass es nach Weihnachten eine schönen Ausflug in die Natur mit ihm machen würde. Nach zwei weihnachtlichen Liedern, vorgetragen vom Sing- und Tanzkreis, wurde eine weitere Geschichte vorgelesen. Hierin meinten die Kinder, dass es doch eigentlich gar niemanden auffallen würde,  wenn man bereits vor Weihnachten etwas von den köstlichen Quarkplätzen naschen würde. Und so wurden schnell ein paar verspeist. Dass dieses schnelle Essen auch zu Bauchschmerzen führen kann, hatte man zu spät erkannt. Erst als die Mutter den Arzt holen wollte, musste man dann eingestehen, dass man wohl etwas zu voreilig war. Den Höhepunkt des Nachmittags bildete dann aber sicherlich die Ankunft des Nikolaus. Für alle anwesenden Kinder hatte er ein paar persönliche Worte parat und übereichte jedem Kind eine Tüte mit Nachsachen.

Abendveranstaltung

Das Abendprogramm wurde dann von Leo Hauer in gekonnter Weise vorbereitet. Nachdem er alle Anwesenden begrüßt hatte, fand auch die Sudetendeutsche Landsmannschaft Gelegenheit ein paar Grußworte an das Plenum zu richten. In dem ersten Gedicht aus dem Jahre 1945 machte Leo Hauer darauf aufmerksam, dass es nach jeder Dunkelheit auch immer wieder hell wird und die Nacht dem Licht des Tages weicht. Mit seiner Zither begleitete er sodann alle Besucher beim Singen von verschiedenen Weihnachtsliedern. In einem weiteren Gedicht wies Gertraud Hirsch darauf hin, dass die Adventszeit eine ganz besondere, eine besinnliche Zeit ist. Durch das Erzählen von Weihnachts- Geschichten und das gemeinsame singen von Weihnachtsliedern finden die Menschen wieder näher zueinander. Nach einem schönen weihnachtlichen Musikstück auf der Zither wurde dann das allseitig bekannte Gedicht von Joseph von Eichendorff „Markt und Straßen sind verlassen“ vorgetragen. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende aus dem Jahre 1953 hatte bereits damals ein Lied für die Adventszeit geschrieben. Hierein beschreibt er den Weihnachtsfrieden und dass die Glocken leise über die Felder klingen. In der anschließenden Lesung wurde von einer Frau berichtet, die sich jedes Jahr ein Fernglas von ihrer Nachbarin ausgeliehen hat um an die Grenze zu fahren und in die alte Heimat hinüber zu blicken. Bei jeder Rückgabe des Fernglases erzählte sie der Nachbarin das Erlebte. Auch nach dieser Geschichte wusste Leo Hauer auf seiner Zither eine schöne weihnachtliche Melodie vorzutragen. Das bekannte Gedicht „Es treibt der Wind im Winterwalde“ von Rainer Maria Rilke wurde dann in gekonnter Weise von Gertraud Hirsch vorgetragen, bevor wieder eine Melodie zur heiligen Nacht auf der Zither gespielt wurde. Von einer Nacht im heiligen Stall von Bethlehem handelte das nachfolgende Gedicht. In einer Nachkriegsgeschichte wurde darüber berichtet, wie ein Mann aus seiner Heimat eine Papierkrippe ins Lager übersandt bekam. Hierüber freute er sich so sehr, dass er die Krippe sofort aufstellte und das Lied „Stille Nacht heilige Nacht“ zu singen begann. Schnell hörten auch die anderen Insassen die Melodie, kamen in die Stube des Mannes und begannen das Lied mit zu singen. Jeder tat dies in seiner eigenen Sprache und so entstand ein schöner Chor. Nach seiner Entlassung lies der Mann die Krippe im Lager zurück, und so konnte sie noch einige Zeit vielen zum Trost dienen. Mit der Zitherbergleitung wurde daraufhin genau dieses Lied zusammen gesungen. Zum Abschluss bedankte sich Leo Hauer bei allen Anwesenden für das andächtige Zuhören und wünschte allen noch eine ruhige Adventszeit und ein schönes Weihnachtfest.

Gerhard Roth

22. bis 24. November 2019 - Seminar der Bundesjugendführung

Das alljährliche Seminar fand in der Jugendherberge Hohenzollern in Sigmaringen (Baden-Württemberg) statt.

Freitagmittag machte sich die Offenbacher Abordnung ab Darmstadt auf den Weg. Wir fuhren alle sechs in unserem Familien-Van. Wie erwartet, wurde es eine kurzweilige Fahrt, bei der Spaß und der Austausch von Neuigkeiten nicht zu kurz kamen.

Nach fünf Stunden Fahrt (es waren viele Staus, Baustellen und Landstraßen mit Nebel zu bewältigen), kamen wir pünktlich zum Abendessen in der JuHe an.

Im Anschluss stand die Zimmerverteilung an, bevor es dann zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnte. Aus den Gmoin in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern waren ca. 42 aktive Mitglieder der Egerland-Jugend angereist, um gemeinsam zu tanzen und neue Lieder zu erlernen. 

Unsere Gruppe brachte den anderen den Zweischritt aus Pommern bei, welcher mit Spaß angenommen wurde. Auch wiederholten wir viele schöne Volkstänze wie das Insterburger Viergespann, den Hack und Zeh, die Sudetendeutsche Tanzfolge, den Fröhlichen Kreis, den Kikeriki und viele mehr.

Sebastian Grund aus Stuttgart übernahm den musikalischen Teil und wir erlernten zwei schöne Kirchenlieder, die beim kommenden Bundesjugendtreffen gesungen werden sollen.

Am Samstag stand der Bundesjugendtag an.

Bevor es zu den Neuwahlen ging, ließen Alexander Stegmaier, Christiana Diederichs sowie Volker Jobst das Bundesjugendtreffen/Egerlandtag 2019 Revue passieren und gaben einen Ausblick auf das 50. Bundesjugendtreffen, welches vom 3. bis 5. Juli 2020 in Marktredwitz und Eger stattfinden wird. Es wurden bereits viele Gespräche geführt, Verbindungen geknüpft, Ortsbegehungen gemacht und finanzielle Fördermittel für diese inter-kulturelle Maßnahme beantragt. Es wird sicherlich ein denkwürdiges und besonderes Treffen werden, wenn unsere aktiven EJ-ler als 1., 2. und sogar bereits 3. Bekenntnisgeneration in Tracht in Cheb tanzen und die Egerländer Lieder in Mundart singen werden!

Ich rufe hiermit alle unsere Mitglieder auf, sich den Termin Anfang Juli 2020 freizuhalten und mit zu fahren im Bus! Gemeinsam sind wir stark und unseren Eltern und Großeltern verpflichtet, die sicherlich eine große Freude über diesen Akt der Versöhnung haben bzw. hätten, wenn Sie aus dem Himmel auf uns herab schauen.

Nun folgten die Wahlen:

Unser Bundesjugendführer Alexander Stegmaier wurde in seinem Amt bestätigt und für weitere zwei Jahre gewählt. Seine Stellvertreter sind Christina Diederichs, Matthias Meinl und Anja Jobst.

Die Bundesmädelwartin bleibt Lena Jobst. Schriftführer ist weiterhin Andre Stegmaier. Die Kassenwartin ist Mona Hafer.

An dieser Stelle möchte ich nicht das gesamte Wahlergebnis veröffentlichen; bei Bedarf kann die Liste mit den aktuellen Amtsinhabern auf der Homepages des Bundes nachgelesen werden.

Am Sonntag nach dem Mittagessen machten sich alle wieder auf die Heimfahrt. Einige hatten doch etwas Muskelkater, so fleißig haben wir getanzt!

Im nächsten Jahr findet das Seminar von 20. bis 22. November 2020 auf Schloss Kapfenburg in Lauchheim statt.

EZD

Samstag 16. November 2019:

Jahresrückblick bei den Egerländern

 

 

Die Egerländer Gmoi’z  Offenbach  hatte zu ihrem Hutzenabend am Samstag den 16. November, Freunde, Bekannte und Gmoimitglieder ins Emil-Renk-Heim  eingeladen. Begrüßt wurden die Anwesenden durch Vorsitzende Gertraud Hirsch. An diesem Abend gab es  einen  Rückblick in Bildern  von Chronistin Elke Schuster, über die Aktivitäten der Egerländer Gmoi , der Egerland-Jugend  und des Sing- und Tanzkreises im vergangenen  Jahr bis heute. Die Egerländer Gmoi’z Offenbach nahm an vielen Veranstaltungen wie  z. B. bei Jubiläen  der Paten  Gmoin  teil.  Auch die Kindergruppe war das Aushängeschild bei vielen  Veranstaltungen. So mancher Besucher des Hutzenabends  konnte sich auch auf  Bildern wieder erkennen. Nach dem Bildervortrag gab es eine kleine Pause. Danach ging es weiter mit dem 3 Gesang:  Leo Hauer (Zither), Edwin Eckert und Werner Wirth bereicherten  gesanglich den  Abend  mit 4  lustigen Liedern über das Wirtshausleben. ,,Und keiner soll sagen, wer da trink der ist schlecht„, „Wir san gern im Wirtshaus und wer a Geld hat“. Es war wieder ein schöner Abend,  der leider viel zu früh zu Ende ging.

W. Lehmann                                                                                                                                    Bild: O.Peuse

Samstag, 26. Oktober 2019

Das Emil-Renk-Heim in Tempelsee feierte 50-jähriges Bestandsfest. Man veranstaltete zu diesem Anlass einen „Tag der Offenen Tür“. Von 11 bis 17:30 Uhr konnten interessierte Gäste die vielfältigen Angebote nutzen und in die Aktivitäten reinschnuppern. Es gab viel Bildmaterial aus der Entstehung des Hauses zu bestaunen. Die Siedlergemeinschaft der Gemaa war stark vertreten. Befreundete Vereine zeigten Ihr Können auf der Bühne. Das Wetter war traumhaft, und so konnte man sich sogar im Freien an den Geräten unter Anleitung sportlich betätigen. Daher schmeckte die Gyrossuppe sowie der Kuchen und Kaffee sogar noch mal besser.

Unsere treue Freundin Frau Marianne Herrmann (Stadträtin in Offenbach) hatte uns im Namen der Betreuungsgesellschaft Tempelsee e. V. eingeladen, das Programm des Nachmittags zu bereichern.

Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt, und so hatte unsere Kindergruppe um 15 Uhr einen Auftritt. Die vier Volkstänze kamen super bei den vielen Besuchern an. Es war kein Stuhl mehr frei und alle klatschten begeistert mit. Unsere schönen Trachten und Batzerlstrümpfe wurden bestaunt.

Frau Herrmann erinnerte sich an einen Tag vor 27 Jahren, als Leo Hauer und Rudi Gangl einen ersten Termin bei ihr hatten, um anzufragen, ob die Egerländer die Räume des Emil-Renk-Heimes für Zusammenkünfte nutzen könnten. Und so entstand diese Verbindung, die bis heute in harmonischer Art und Weise andauert.

Vielen Dank an Oliver Peuse für die Fotos und allen Egerländern, die uns begleitet haben an diesem Nachmittag.

EZD

Samstag 26.10. bis Sonntag 27.10. 2019:

Zur Bundeskulturtagung 2019 lud der BdEG die Gmoin nach Marktredwitz ein.

Für unsere Gmoi nahmen Gertraud und Erich Hirsch sowie Iris und Manfred Plank daran teil.

 Samstag 26.10.2019:

1) Eröffnung und Begrüßung:

Bundesvüarstaiha Volker Jobst begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Bundeskulturtagung 2019.

Er berichtet, dass der Egerlandtag 2021 bereits geplant wird. Ebenfalls wird das Bundesjugendtreffen2020, dass im gleichen Jahr in Marktredwitz und in Eger geplant ist vorbereitet. Der Bürgermeister von Marktredwitz, Dreher, lobt in seinem Grußwort den BdEG, die Egerland- Jugend, das Bundeskulturhaus sowie die Treffen die in MAK stattfinden. Dr. W.-D. Hamperl spricht über Geschichte und Finanzierung des Kulturhauses.

Durch das weitere Programm führt Dr. W.-D. Hamperl.

2) Warum ist unser Egerland eine außergewöhnliche Kulturlandschaft?

Diese Frage beantwortete Dr. Egon Ziegler. Er berichtet über Sehenswürdigkeiten, Gotteshäuser, Instrumentenbau und Geschichtliches. Auch die Lage und Größe des Egerlandes im Königreich Böhmen blieben nicht unerwähnt. Natürlich bedurften die Egerländer Vierseithöfe, die Quellen und ihre Kurbäder eine besondere Erwähnung. Auch weitere Kulturlandschaften wurden von ihm dargestellt.

3) Was trug man zur Tracht im ehem. Bezirk Tachau ( Trachtenketten, Flinnerlhauben, Holzperlenketten, 

Lederschuhe ) ?

Dr. W.-D. Hamperl beantwortete die Frage. Die Tracht und die dazugehörende  Kette, die zum Hof gehörte, die Flinnerlhaube und die dazugehörigen Schuhe wurden beschrieben. Er erwähnte, dass eine Flinnerlhaube den Wert eines Kalbes und die Kette die eines Ochsen hatte.

4) J. W. von Goethe und der Kammerbühl bzw. Eisenbühl.

J. W. von Goethe besuchte bei seinen Reisen in das Egerland öfter auch den Vulkan Kammerbühl und erforschte diesen mit seinen geologischen Kenntnissen.

Die Forschungsstollen die in den letzten Jahren verfielen, werden nun wieder freigelegt und der Vulkan wird weiter erforscht. Zu beachten ist das der „Schwarze Turm“ der Burg zu Eger aus Kammerbühl- Basalt erbaut wurde und die Wege im Franzens- Bader Kurpark mit Asche des Vulkans angelegt wurden.

Auch über den Eisenbühl erfuhren wir einiges.

Mittagspause

Nach der Mittagspause wurde  die Fahrt nach Wildstein angetreten. Die Busfahrt führte uns über den Soldatenfriedhof in Eger den wir besichtigten. Im Bus erzählte uns Dr. Hatto Zeidler historisches und persönliches über die Gemeinde Wildstein. In Wildstein angekommen, konnte die Burg besichtigt werden. Zum Gottesdienst, zelebriert von Msgr. Karl Wuchterl, trafen wir uns in der Pfarrkirche „Hl. Johannes der Täufer“ ein. Hier wurde, zu unserem Erstaunen, die Orgel vom ortsansässigen Pfarrer gespielt. Nach dem Gottesdienst gingen wir in das Speiselokal „Hospudka na chaoupce“ das von der Fam. Kirch geführt wird, um das Abendessen zu uns zunehmen und noch einen gemütlichen Abend, mit Witzen und Gesang, zu verbringen.

Sonntag 27.10.2019:

5) Dr. W.-D. Hamperl begrüßt um 900 Uhr die Anwesenden und setzt die Tagung fort.

6) Eröffnung des Sudetendeutschen Museum 2020 in München.

Dieser Vortrag wurde vorgetragen von Klaus Mohr. Er berichtete, dass beim Abriss der Wallenstein- Stuben Unterirdische Gänge zu Tage kamen und, dass das Gebäude asbesthaltige Substanzen enthielt. Er beschreibt die Architektur des neuen Gebäudes und seinen inneren Aufbau mit seinen zukünftigen Ausstellungen. Betroffene der Vertreibung werden über ihre Vertreibung anhand von Tonaufnahmen berichten. Auch zeigte er einen virtuellen Rundgang durch die vorgesehenen Ausstellungen. Die Eröffnung des Hauses ist für die zweite Hälfte des Jahres 2020 vorgesehen.

7) Die Geschichte vom Leben und Sterben einer bedeutenden Industriestadt im Egerland.

Die Stadt Weipert und seine Geschichte als Industriestadt im Erzgebirge nahe der sächsischen Grenze wurde von Erich Wetzka in einem Film dargestellt. Vom Bergbau bis zur Waffenherstellung war die Stadt immer von Industrie geprägt. Durch die Vertreibung der angestammten Deutschen Einwohner ging die Einwohnerzahl von ca.10000 auf ca. 1000 zurück und damit ging die Industrie in der einst  blühenden Stadt verloren. Wohnhäuser und Fabrikgebäude wurden, nach 1946, gesprengt.

8) Blick in eine verlorene Welt. Stadt und Landkreis Tachau:

Dr. W.-D. Hamperl zeigte  eine DvD in der Zeitzeugen in einem Rundgang den Wertegang bis zur Vertreibung dieses, auch seines, Gebietes  beschrieben.

9) Zusammenfassung und Ende der Bundeskulturtagung 2019:

Dr. W.-D. Hamperl faste in kurzen Worten die Tagung zusammen.

Bundeskulturwartin Chr. Diederichs bedankt sich bei den Vortragenden und den Anwesenden.

Das Schlusswort sprach Bundesvüarstaiha Volker Jobst. Er gab noch eine kurze Vorschau auf das Jahr 2020.

Bundeshauptversammlung: Ende April 2020

50. Bundesjugendtreffen: In Marktredwitz und Eger.

Auch im Bund ist die Mitgliederzahl leider rückläufig. Es müssen neue Mitglieder für die Gmoin und damit für den Bund geworben werden. Durch Auflösung von Gmoin sollten deren Mitglieder von Nachbargmoin aufgefangen werden.

Nach dem Mittagessen traten wir die Heimfahrt an, wo wir um ca. 16:30 Uhr gut ankamen.

Bericht: M.Plank                                                                                  

Sonntag 20. Oktober 2019:

65 Jahre Gmoi Limburg

Die Eghalanda Gmoi z´Limburg hat in diesem Jahr ihr 65 jähriges Bestandsfest. Hierzu hat sie alle Gmoin aus Hessen eingeladen. Natürlich war es für unsere Gmoi eine Selbstverständlichkeit, mit einer Abordnung nach Limburg zu fahren. In dem festlich geschmückten Saal begann die Feier mit dem Musikstück „Egerländer Musikantenmarsch“. Danach fand die Begrüßung durch den Vüarstäi(h)a der Gmoi Limburg statt. Er freute sich über so viel Anwesende aus den verschiedenen Gmoin. Dass die Egerländer Gmoi in Limburg sehr anerkannt ist, bewies die Tatsache, dass sogar der Bürgermeister seine Grußworte an alle Anwesenden richtete. Aber auch unser Bundesvüarstäi(h)a Volker Jobst ließ es sich nicht, nehmen der Gmoi Limburg zu gratulieren. Er verwies auf die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre und erinnerte an die vielen Persönlichkeiten, wie Horst Unterstab und Wenzel Köhler, die in der Gmoi Limburg gewirkt haben. Anwesend waren Vertreter von den Gmoin Braunfels, Dillenburg, Herborn, Kelster-bach, Offenbach und Stadtallendorf. Stellvertretend für all diese Gmoin überbrachte die neu gewählte Landesvüarstäi(h)are Gerlinde Kegel die Glückwünsche von allen anwesenden Gmoin.Als letzter Redner reihte sich der Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft in die Gratulantenschar ein. Das anschließende Programm wurde von dem Kulturwart Jürgen Zuber mit viel Fleißarbeit vorbereitet. Christa und Jürgen, das wohlbekannte Duo aus Limburg, eröffnete den Programmteil mit dem Lied: “Leitla hurcht zou“. Das Motto dieses Nachmittags war „Schäi(n lusti(g u kea(rngout“ und so fand das Duo auch viele Mitsänger bei diesem Liedvortag. Über 12 junge Mädchen, die keinen Mann finden, berichtete das Lied „Öitza will i oi(n)s singa“, das von dem ebenfalls an dem Programm teilnehmenden Volkstanz-kreis Hessen vorgetragen wurde. Die neue Landesvüarstäi(h)are Gerlinde Kegel trug nun ein Gedicht in Egerländer Mundart vor, in dem die Eigenschaften der Tiere (ängstlicher Hase, sanfter Esel usw.) auf die Menschheit übertragen wurde. Dass der Egerländer Volkstanzkreis nicht nur singen, sondern auch sehr gut Tanzen kann, bewiesen sie mit den Tänzen: „Da Howansook“ und der „Seppltanz“. In dem Schwank von Jürgen Zuber vorgetragen, wird berichtet, dass auch Männer in der Lage sind rechtzeitig die Weihnachtskarte zu versenden. Dass dabei versehent-lich Trauerkarten mit dem Wortlaut, „dass man es ordentlich krachen lassen soll“ und man die „besten Wünsche“ beifügte, versendet wurden, sorgte für großes Gelächter beim Publikum. Nach dem Lied: „ Jedas Vüaghal haut sa(n Nestl“ und „Ma(n Wei(b haut an hi(n)hatschatn Gang“ verwies Jürgen auf den Egerländer Dialekt, in dem er darauf aufmerksam machte, dass es nicht nur ein Wei(h im Egerland gibt, sondern dass es ja auch heute noch einen Weihbischof gibt Nach dem Gedicht „Da Höhnafrecka“ spielten Christa und Jürgen zu einem Eger-länder Liedpotpourri auf. Hierzu hatten wieder alle Anwesenden die Gelegenheit mit zu singen. Nunmehr trug Gerlinde Kegel das Gedicht: „In unna Sprauch“ vor. Hierin wurden Vergleiche zwischen der hochdeutschen Sprache und dem Egerländer Dialekt an den Beispielen von verschiedenen Worten vorgetragen. Mit dem Tanz:  „Marsch Konter“ und dem „Kladrauer Raja“ bereicherte der Volkstanzkreis wieder das Programm. Nach einem weiteren Schwank gab das Gesangsduo Christa und Jürgen die Lieder: „Unna alts Haüslwei(b und „´S is necks mit dean altn Weiwan“ zu Gehör. In einem Gedicht, vorgetragen von Gerlinde Kegel, wurden verschiedene Wörter in Mundart für das hochdeutsche Wort „schlagen“ aufgeführt. Nach zwei lustigen Geschichten kam dann wieder der Volktanzkreis mit zwei Tänze, der „Egerländer Trachtenpolka“ und dem „Schäi(n lustig(h u kear(ngout“. Somit schloss sich dann wieder der Kreis dieses Nachmittags. Eröffnet von dem Liedvortrag und geschlossen von dem Tanzvortrag des „Schäi(n lustig(h u kear(ngout“. Nach einem Schlusswort durch den Vüarstäi(h)a wurde noch gemeinsam das Lied: „Ma(n Eghaland,  ma(n Hoimatland“ gesungen.

Von unserer Gmoi kann an  dieser Stelle nur ein großes Kompliment an die Kulturwarte Christa und Jürgen für die Zusammenstellung und das Vortagen dieses schönen Programms ausgesprochen werden.

Gerhard Roth                                                                                                                                                                 Bild:O.Peuse

Samstag 19. Oktober 2019:

Hutznau(b)md Thema: Ernst Mosch - Erinnerung an seinen  20. Todestag

Einer der bekannteste Egerländer

Die Egerländer Gmoi’z Offenbach hatte wieder Freunde, Bekannte und Gmoimitglieder zum Hutzenabend ins Emil-Renk-Heim geladen. Begrüßt wurden sie von der Vorsitzenden Gertraud Hirsch, die einen Vortrag  über Ernst Mosch zu seinem 20. Todestag  hielt. Geboren wurde Ernst Mosch am 7. November1925 in Zwodau bei  Falkenau  und ist am 15. Mai1999 im Alter von 73 Jahren in Germaringen verstorben. Er war Musiker, Komponist, Arrangeur, Dirigent und Gründer und musikalischer Leiter der Original Egerländer Musikanten. Er war ein Mensch mit echter Heimatverbundenheit und hatte ein einmaliges Gespür für Blasmusik. Auch gab es Auftritte im ZDF z.B. zum 25 Jährigen Bühnenjubiläum unter dem Titel ,,Herz, Schmerz und dies und das‘‘. Kurze Ausschnitte daraus gab es an diesem Abend zu sehen. Gertraud Hirsch erzählte dann den Werdegang von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten. Wer an Egerländer Blasmusik denkt dem fällt gleich dazu Ernst Mosch ein, der mit seiner Volksmusik die ganze Welt eroberte, und am 21. Mai 1966 als erster Deutscher mit seinen Egerländer Musikanten in der Carnegie Hall in New York auf trat. 1973 erhielt Ernst Mosch im Rahmen eines Konzertes im Circus Krone in München seine erste Platin-Schallplatte für mehr als 10 Millionen verkaufter Schallplatten. Fünf weitere sollten folgen. Seine original Egerländer Blasorchester war in den 60er,70er, 80er und teilweise in den 90er Jahren das erfolgreichste Blasorchester der Welt.

W.Lehmann

Landesarbeitstagung am 03.10.2019

in der Gmoi-Stu(b)m in Hungen Der Landesverband Hessen im BdEG lud zum 03.10.2019 zur Landesarbeitstagung nach Hungen ein.nVon unserer Gmoi nahmen daran teil: Gertraud Hirsch, Marie-Anna Wenig, I. und M.Plank.

Punkt 1)          Begrüßung:

Um 1005 Uhr eröffnete Landesvüarstäiha Bernhard Glaßl die Landesarbeitstagung  2019 und begrüßt die 30 Anwesenden. Darunter auch Bundesvüarstaiha Volker Jobst. Er gibt die Tagesordnung bekannt. Volker Jobst erwähnt die ehemaligen Bundesführer die vom hessischen Landesverband kamen.

Punkt 2)          Totenehrung:

Bernhard Glaßl bat die Anwesenden sich von ihren Plätzen zu erheben und gedachte der Verstorbenen.

Punkt 3)          Berichte der Amtswalter:

Landesverband: Bernhard Glaßl berichtet.

Er zählt alle Termine auf die von ihm besucht wurden. Er berichtet über seine langjährige Arbeit als Landesvüarstäiha. Nach 16 Jahren im Amt steht er als Vüarstaiha nicht mehr zur Verfügung.

Auch berichtet er,  daß für das „Haus Sterzhausen“ im Hessenpark in dem sich die Egerland- Stube befindet, noch ein Konzept erarbeitet wird.

Organisationsleitung: Für die Orga-Leitung  berichtet Mathias Bender/ Braunfels.

Kultur: Gerlinde Kegel/ Herborn berichtet über Auftritte und Kulturtagungen.

Öffentlichkeitsarbeit: Hans Jürgen Ramisch spricht erneut die neue EU Datenschutzverordnung an. Er appelliert eindringlich an die Gmoin diese unbedingt  einzuhalten. Er lobt die guten Verbindungen der Gmoin zum HVT.

Trachtenwartin:  Hierzu legte Gudrun Ramisch den Bericht ab.

Kasse: Den Kassenbericht legte Landesumgöldner Gerhard Lipsky vor. Zum Abschluss seines Berichtes sagt er, daß er nach 27 Jahren im Amt hierfür nicht mehr zur Verfügung steht.

Egerland- Jugend: Für die Jugend legte Mona Hafer ihren Jahresbericht ab.

Punkt 4)  Berichte der Gmoin:

Bad Homburg: Edgar Steppan gibt bekannt  das sich die Gmoi Ende des Jahres auflösen wird.

Aus allen weiteren Berichten konnte man entnehmen das die Mitgliederzahlen der einzelnen Gmoin, trotz  aller Anstrengungen, immer geringer werden.

Punkt 5)  Freie Aussprache: Volker Jobst bedankt sich bei Bernhard und Petra Glaßl sowie bei Gerhard Lipsky und  Mona Hafer.

Vom DVT (Deutscher Trachtenverband) wird in Wendlingen die Egerländer- Tracht 2021 zur Tracht des Jahres erkoren.

Der Sudetendeutsche Tag 2020 wird wieder in Regensburg abgehalten.

Punkt 6)  Entlastung des Vorstandes: Vorstand wird Einstimmig entlastet.

Punkt 7)  Wahl des Wahlleiters: Zum Wahlleiter wird Einstimmig Volker Jobst gewählt.

Punkt 8) Neuwahlen: Der gewählte Vorstand des Landesverband Hessen im BdEG setzt sich für  die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen:

Landesvorsitzende:              Kegel Gerlinde

Stellv. Landesvors.:               Zoubek Josef und Jordan Wolfgang 

Schriftführerin:                      Jordan Sibylle

Stellv. Schriftführer:               Ramisch Jürgen

Kassierer:                               Hafer Mona

Stellv. Kassierer:                    Mückstein Felix

Kulturwart:                              Zuber Jürgen

Stellv. Kulturwart:                  Hoyer Anette (bei Bedarf )

Organisation:                        Bender Mathias

Stellv. Organisation:             Mückstein Jürgen, Adler Manfred

Trachtenwart:                        Ramisch Gudrun

Stellv. Trachtenwart:             Schmidt Anneliese

Öffentlichskeitsarbeit           Ramisch Jürgen         

Beiräte:                                    Fenkel Eduard, Hoyer Anette, Zaschka Domes Edith

Kassenprüfer:                         Müller Nina, Rolle Uwe, Weiss Regina

Ehrenbeiräte:                         Gerhard Lipsky, bisherige wurden bestätigt

Egerland- Jugend:                 wurde ebenfalls bestätigt

Im Anschluss an die Wahlen bedankt sich Gerlinde Kegel bei Bernhard und Petra Glaßl, Gerhard Lipsky und Anneliese Schmidt.

Punkt 9) Termine:

Termine 2020:

11.01.2020      Trachten und Dirndlball / Herborn

21. oder 28.03. 2020: LV Hessen Frühjarestagung

03. – 05.07.2020:       Bundesjugendtreffen Eger/Marktredwitz

14.06.2020:     Hessentagumzug / Bad Vilbel

04. + 05.09.2020:       Treffen Tepl - Petschau

Noch unklar:   Landestreffen / Vorschlag: Hungen )

Punkt 10) Verschiedenes: Hermine Bender berichtet über die Arbeit an der Egerlandstube im „Haus Sterzhausen“ im Hessenpark.

Mathias Bender beantragt Zuschuss für Egerland- Jugend.

Ende der Landesarbeitstagung um1550 Uhr.

Nach noch einigen guten, freundschaftlichen Gesprächen machten wir uns auf den Weg nach Hause.

 M.Plank 

27. bis 29. September 2019:

49. Bundes Treffen der Egerland Jugend  Egerland Tag 2019 in Marktredwitz "Tradition hat Zukunft"  Motto des Egerlandtages 2019

Vom 27.-29. September startete die Egerländer Gmoi Offenbach, unterstützt von den Gmoien aus:Dillenburg, Herborn, Braunfels und Sinn, ihre Reise nach Marktredwitz/Bayern.

Bereits kurz nach der Ankunft wurde die „Herz Jesu Kirche“ in Marktredwitz besucht. Hier fand am Freitag Abend anlässlich des 50 jährigen Bestehen ein Orgel Konzert mit dem bekannten Organist Ronny Krippner und mit Unterstützung des Chors der Egerland Jugend, statt.Samstagmorgen heißt es für alle Teilnehmer Bundes Treffen der Egerland Jugend in verschiedenen Workshops neue Tänze erlernen, sowie im Chorgesang neue Lieder aus dem Egerland  einstudieren.Ein Workshop befasste sich ausschließlich mit dem einstudieren von Kirchen Liedern, für den am Sonntag anstehenden Gottesdienst im Festzelt. Samstag Vormittag: Für die mitgereisten Trachtenträger der Gmoien standen nun zwei ebenfalls wichtige Ereignisse auf dem Programm:Eröffnung der Ausstellung „Josef Hendel“, Egerländer Künstler, Wiederentdeckung, im Egerländer Kultur HausAnschließend Totengedenken Städtischer Friedhof, Musikbegleitung „Gartenberger Blasmusik, GeretsriedUm ca. 14.30 Eröffnung des Festwochenendes durch Bundesvorsteher Volker Jobst,Bundesjugendführer Alexander Stegmaier.Festredner:  Dr.Bernd Fabritius (BdV Präsident und Beauftragter für Aussiedlerfragen)Samstag Abend fand das Egerländer „Notenbüchel statt, hierbei wurde in dem bis auf den letzten Platz gefülltem Festzelt, ein buntes Programm dargeboten.Heftigen Applaus erhielten die Darbietungen der Kinder Gruppe, jüngste erst 4 Jahre.Das bunt gespickte Programm zeigte Abrisse des Repertoire das am Vormittag erlernten der Kinder, Jugend Gruppen und der Jungen Generation. 

Der Sonntag beginnt mit einem Katholischem Gottesdienst im Festzelt, dieser wird Musikalisch Begleitet von der „Gartenberger Blasmusik“ und gesanglich untermalt mit dem Teilnehmern des Bundes Treffens der Egerland Jugend. Im Anschluss hält Silvia Stierstorfer MdL, Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler, eine Festrede. Darauf folgt das sogenannte „offene Tanzen und Singen“, hierbei sind die darbietenden Gruppen bunt gemischt,aus allen Bundesländern. Das darauf folgende Heimattreffen wird vom Bundesvorsteher Volker Jobst und Bundesjugendführer Alexander Stegmaier eröffnet. Unter dem zahlreichen Besuchern im Festzelt sind eine nicht hier unerwähnte große Anzahl namhaften Politikern, wie der Oberbürgermeister der Stadt Markredwitz, Mitglieder des Magistrates und etliche namhafte Ehrengäste. Allen die im Vorfeld rege mit der Planung beschäftigt waren, sei hier ein großes Lob ausgesprochen: Tausend Dank für ein wohl durchdachtes und geplantes Wochenende, es passte einfach Alles …

Selbstverständlich auch die Teilnehmer haben ihren Teil dazu beigetragen, eine angenehme Truppe war hier unterwegs: „Hessenmischung“ unter dem Motto

Eghalanda hålts enk źsåm

M.Schuster

pdf

Klicken Sie hier um den download zu starten
Bericht entnommen www.onetz.de 

15.September 2019 Egerländer Kirwanachmittag:

Die Egerländer Gmoi’z Offenbach hatte wieder zu ihrer traditionellen Kirwa (Kirchweih) in die Willy-Brandt-Halle in Mühlheim eingeladen.

Mit der Vereinsfahne voran, und unter den Klängen des Egerländermarschs, gespielt von den Original Kaiserwald Musikanten zogen alle Trachtenträger in die Halle ein. Dem Publikum bot sich ein imposantes Bild von den Trachtenträgern vor der Bühne. Begrüßt wurden die Gäste und Vertretern der Stadt Mühlheim und Offenbach sowie viele Egerländern aus nah und fern von der Vorsitzenden Gertraud Hirsch. Für den kulturellen Teil sorgten die Aktiven der Egerland-Jugend, mit ihrer Kindergruppe und des Sing- und Tanzkreises, mit einem Programm aus Liedern vorgetragen in Egerländer Mundart und Tänzen, wie z.B den Radetzky Marsch, der beim Publikum gut ankam. Auch konnten die Gäste zwischen durch fleißig das Tanzbein zu Böhmischer Blasmusik schwingen, die von den Original Kaiserwald Musikanten unter der Leitung von Wolfgang König gespielt wurde.

W.Lehmann

14.September 2019 Butzbach:

Auftritt der Kindertanzgruppe in Butzbach

Die Kinder der Kindertanzgruppe übten in den letzten Wochen fleißig, um für die anstehenden Auftritte zwei neue Tänze, den „Kikeriki“ und den „Ich waiß wos“, präsentieren zu können. In unseren Übungsstunden kamen neben dem Tanzen auch das Lachen und Spielen nicht zu kurz.

Am Samstag den 14. September 2019 hatten die Kinder dann ihren lang ersehnten Auftritt auf dem Heimatkreis Tepl- Petschau Bundestreffen in Butzbach. Um 18.30 Uhr wurde die Veranstaltung mit der Begrüßung der Heimatkreisbetreuerin Hildrun Barthlme eröffnet. Es folgten Musikstücke der Feuerwehrkapelle Butzbach, die von unseren Vettern Wolfgang und Karlheinz König unterstützt wurden. Anschließend hielt Herr Michael Merle, der Bürgermeister der Stadt Butzbach, eine Ansprache.

Dann war es endlich soweit, die Kinder durften auf die Bühne. Da es leider einen Stromausfall in der Halle gab, mussten die Kinder einige Minuten auf der Bühne im Kreis ausharren und abwarten, bis sich eine Lösung fand. Zum Glück hatte der Egerländer Volkstanzkreis noch eine Musikanlage dabei und half uns somit aus der Misere.  Unsere sieben Mädchen erfreuten das Publikum mit vier Tänzen. Dem „Schustertanz“, dem „Kikeriki“, dem „Ich waiß wos“ und mit der „Spitzboumpolka“.

Für die Kindertanzgruppe war das Highlight des Abends die Jonglage- Vorführung und Artistik von Kaspar Klepal. Er überzeugte uns eindrucksvoll von seinem Talent mit Keulen, Diabolos und Hüten auf einem Einrad jonglieren zu können.

Nach weiteren Musikstücken der Kapelle, der Festansprache von Herrn Steffen Hörtler, dem Landesvorsitzenden Bayerns und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft  und den Auftritten des Egerländer Volkstanzkreises, endete der Abend mit dem Schlusswort der Heimatkreisbetreuerin.

Angela Ermler

16. bis 18. August 2019:

Frauen des Sing- und Tanzkreises auf den Spuren Mozarts in Salzburg

Für drei Tage besuchten die Frauen des Sing- und Tanzkreises die schöne Stadt Salzburg. Bei bestem Wetter wurde eine Stadtführung gemacht, mit Besuch des Doms. Auch das Geburtshaus vom Musikgenie Mozart wurde besichtigt. Das Museum gab einen guten Eindruck wie es vor 300 Jahren zuging. Durch seine Eltern wurde das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart schon sehr früh musikalisch gefördert. Natürlich durfte eine Besichtigung der Festung Hohensalzburg mit seinem sehr gut erhaltenem Fürstenzimmer nicht fehlen. Am Samstag stand der Besuch des Lustschlosses Hellbrunn 1613 vom Fürstbischoff Sittikus erbaut an. Die dortigen Wasserspiele im Lustgarten hielten unzählige Überraschungen parat, versteckt in Brunnen und zauberhaften Grotten. Da das Wetter so gut war, sind wir noch auf den Untersberg 1853 hoch gefahren. Von dort hat man einen fantastischen Blick, weit ins Land hinein. Am Sonntag haben wir dann noch eine Schifffahrt auf der nur 80 cm tiefen Salzach unternommen und uns den Mirabellgarten mit seinem Schloss angesehen. Mirabile = bewundernswert und bella - schön ist der Marmorsaal im Schloss und der Barockgarten. Natürlich durften österreichische Spezialitäten für Leib und Seele an diesem Wochenende nicht fehlen. Für die lieben zu Hause wurden original Salzburger Mozartkugeln gekauft. Eine himmlische Köstlichkeit.

J.Lehmann

11. August 2019 - Ausflug der Kinder- & Jugendgruppe in den Holiday Park

Am Sonntag, den 11. August 2019 war es endlich soweit. Die Gutscheine von Weihnachten 2017 und 2018 wurden eingelöst.

Die Mitglieder der Jugend- und der Kindergruppe fuhren zusammen in den Holiday-Park nach Haßloch/Pfalz. Die Sonne strahlte und es war richtig schön warm, aber nicht zu heiß.

In kleinen Gruppen erkundeten wir den Vergnügungspark. Die Mutigen fuhren Achterbahn, Wildwasserbahn und Freefall-Tower. Die Kleinen waren vom Biene Maja Land und den herumlaufenden „Plüschfiguren“ Maja, Willi, Heidi und Wickie (und die starken Männer) angetan. Es gab viele Karussells und Fahrgeschäfte ohne Ende. Auch der neue Themenbereich „Mia and me“ sowie die Tabaluga-Kinderachterbahn kamen super an und wurden mehrfach gefahren.

Nachmittags fand die große Wasserski-Show auf dem Außengelände statt. Es war spannend, die Stunts beeindruckend, und auch witzig zwischendurch.

Ein rundum gelungener Tag ging mit Parkschluss um 18 Uhr zu Ende.  Es war eine schöne Gruppenveranstaltung für uns alle.

EZD

Samstag 20. Juli 2019:

Eghalanda Gmoi erinnert an alten Dichter

In ihrer monatlich stattfindenden Zusammenkunft erinnert die Offenbacher Gmoi an einen Heimatdichter aus dem 19. Jahrhundert.

Nachdem die Vorsitzende alle Anwesenden begrüßt hatte, führte Leo Hauer durch das von ihm zusammengestellte Programm.

Er gab zunächst einen kurzen Überblick über den Werdegang des Dichters, über den an diesem Abend vorgetragen wurde: Es handelt es sich um den Dialektdichter Clemens Graf von Zedtwitz-Liebenstein. Dieser wurde am 18. September 1814 in Liebenstein (Nordwestböhmen) geboren. Sein Stammsitz war die Burg Liebenstein, gelegen im Egerland zwischen Franzensbad und Selb. 

Bis zum 9. Lebensjahr verbrachte der Graf inmitten der herrlichen Natur und dem natürlichen Volkstum im Egerland. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Eger studierte er in Prag, kehrte jedoch bald wieder in seinen Heimatort zurück. Hier begann er mit feinem Ohr die Volksseele zu belauschen und liebevoll in ihr Verständnis einzudringen.

Er verbrachte lange Zeit damit, sein Land und das Volkstum näher kennen zu lernen und die  mundartlichen Feinheiten aufzunehmen. Hierbei hatte er keine Probleme, mit dem Volke in Berührung zu kommen, sondern im Gegenteil stets gerne mit ihm verkehrte. Dies brachte ihn auf ganz natürlichem Wege auf den Gedanken, die Sitten, die Lebensweise und die Denkart der Egerländer zu schildern, wobei er als passendes Ausdrucksmittel den Egerländer Dialekt nutzte. So erschienen vier Bücher seiner Gedichte in Egerländer Mundart.  In diesen legte er ganz besonderen Wert darauf, die echten Kernausdrücke der egerländer Mundart einzuflechten.

Selbst Goethe, der sich jahrelang für die Egerländer Volksart interessierte, traf im Sommer 1821 den Graf Zedewitz-Liebenstein in seinem Heimatort.

Der Graf starb im November 1896.

Im Anschluss daran wurden einige Werke des Dichters vorgestellt.

In dem Gedicht „Ein Spaziergang „ wird in Versen darauf verwiesen, wie schön das Egerland war und wie schnell man hierüber mit Wanderern ins Gespräch kommt. In einem weiteren Gedicht stellt der Dichter die Angst des Vaters vor einem Gespenst dar. Allerdings erweist sich dieses am nächsten Morgen als ein Verehrer, der vor dem Fenster der Tochter seinen Spuk trieb. Das der Graf auch seinen eigenen Humor in seine Gedichte einarbeitete, stellte Leo Hauer in dem Gedicht „Eine gute Bezahlung“ dar. Hierin wird beschrieben, wie ein Arzt nach der Behandlung einer Bäuerin seine Rechnung an den hinterbliebenen Bauer stellte. Dieser zahlte statt der angegebenen Summe aber einen viel höheren Betrag. Dies mit dem Worten: „Wenn meine zänkige Frau am Leben geblieben wäre, so hätte ich wahrscheinlich gar nichts an Sie bezahlt.“ In einem weiteren Gedicht weist der Graf einen jungen Freier darauf hin, dass, wenn er nicht zu seiner Angebeteten eingelassen würde, er sich doch die kalten Füße in seinem eigenen Bett von einer Katze wärmen lassen könnte. Nachdem Leo Hauer noch zwei weitere Verse zum Besten gab, beschloss er den Abend mit einem letzten Gedicht.: „Der Durst“. In diesem beschreibt  der Bauer seinen ewigen Durst. Je mehr er trinke, umso mehr Durst habe er. Sollte er allerdings irgendwann einmal keinen Durst mehr haben, so würde er sicherlich bald begraben werden.

Nach dem Programmende wurden noch eine einige Lieder mit der Zither und der Gitarre dargeboten. Zum Abschluss verabschiedete die Vorsitzende Gertraud Hirsch alle Anwesenden und wünschte eine guten Nachhauseweg.

 Gerhard Roth

15. und 16. Juni 2019:

Mainuferfest Offenbach

Offenbacher Fest der Vereine

Egerländer Gmoi z‘ Offenbach mit Herzblut und einem Stand  beim Mainuferfest vertreten.

Auch beim diesjährigen Fest der Vereine, dass  über 2 Tage ging, war die Egerländer Gmoi z’ Offenbach wieder dabei.  Getroffen haben sich, einige aktive Mitglieder, schon am Freitag, um die benötigten  Utensilien in einem Transporter zu verstauen.  Am Samstagfrüh herrschte schon ein reges Treiben auf der  Mainstraße der Ludo Mayer Straße und rund um das  Büsing Palais. Insgesamt waren 117 Vereine gemeldet  und  jeder Verein war damit beschäftigt, seinen Stand aufzubauen. Um 14.00 Uhr ging es dann offiziell  los.  An den 2 Tagen konnten die Vereine sich auf einer Bühne im Büsing Palais  präsentieren.  Die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach bot an ihrem Stand  Spezialitäten aus dem Egerland an. Es gab selbstgebackenen   Kleckselkuchen, Mohnstriezel  oder böhmischer Kirschkuchen dazu  Kaffee , Wasser,  Cola oder Apfelsaftschorle und natürlich Liwanzen, die  frisch vor Ort gebacken wurden. Die Liwanzen waren der Renner, man kam kaum mit dem Backen hinterher, so groß war die Nachfrage.  Viele Besucher fragten nach,  wo das Egerland lag. Dank einer Landkarte die im Stand hing, konnte man den Besuchern  es zeigen und ihnen über die Geschichte und das Brauchtum das wir pflegen etwas erzählen. Am Sonntag hatten dann die Kinder- und  die Jugendgruppe,  sowie  der Sing u. Tanzkreis ihren Auftritt auf der Bühne im Büsing Palais.  Edith Zaschka Domes konnte einige Fragen des Moderators über die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach beantworten.  Die Kindergruppe zeigte zuerst den Schustertanz, Schmeiß di in de Rip und die Sternpolka, danach zeigte die Jugendgruppe mit dem Sing- u. Tanzkreis den Moskauer  Landler, den  Klodrauer  Roja und den Schäe lustig. Durch einen lang anhaltenden Applaus zeigte das Publikum das es ihnen gefallen hatte.          

W.Lehmann

Sonntag 19. Mai 2019:

70 Jahre Gmoi Herborn

Anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums, lud die Egerländer Gmoi Herborn am 19.05.2019 zu einem Heimattag ein. Es folgten viele Nachbargmoin und Heimatverbundene der Einladung. Auch aus Offenbach war eine Abordnung von 22 Personen vertreten.

Um 9.30 Uhr startete der Tag mit der Totenehrung am Ehrenmal im Marienbader Park in Herborn. Das ganze wurde musikalisch umrahmt von Roman Pacholek und erzeugte somit eine besondere Atmosphäre. Danach ging es um 10.30 Uhr zur Heilligen Messe in die katholische Kirche St. Petrus, welche von Pfarrer Michael Niermann geleitet wurde. Gegen 12 Uhr fand man sich dann zum Mittagessen im Bürgerhaus in Herborn ein.  Die Jubiläumsveranstaltung startete gegen 14 Uhr im Bürgerhaus in Herborn-Merkenbach.  Es wurde ein buntes Programm gestaltet zu denen viele befreundete Gmoin und Mitwirkende beitrugen. Besonders hier zu erwähnen ist unsere mit angereiste Kindergruppe, unter der Leitung von Angela Ermler. Sie führte 3 Tänze vor. Einmal den I schmeiß dir in die Ripp, den Schustertanz und die Spitzboumpolka. Das Programm endete gegen 17 Uhr und die Gäste konnten den Tag bei Tanz und Musik bis 18 Uhr gemütlich ausklingen lassen.  Außerdem wurden an dem Nachmittag die Brüder Matthias und Christian Meinl sowie Marion Deworetzki aus der Gmoi Herborn (sie ist die Cousine von Markus Domes), vom Bundesvüa(r)stäiha Volker Jobst,  und Gerlinde Kegel (Gmoi-Vüa(r)stäiharin Herborn) mit der Bundesehrennadel für besondere Dienste und langjährige Verbundenheit ausgezeichnet.  Es war ein schöner Heimattag mit abwechslungsreichem, bunten Programm der wieder einmal zeigte wie eng die Verbundenheit ist und wie schön es ist das Brauchtum und die Freundschaften zu pflegen.

Sandra Lehmann

Samstag 11. Mai 2019:

Hutznau(b)md: Thema Muttertag

 

Die Eghalanda Gmoi z‘ Offenbach lud zum Hutznabend ein, der unter dem Thema Muttertag stand. So waren Mundartlieder von Vetter Leo Hauer( Zither) und Vetter Werner Wirth( Gitarre) zu hören. Weiterhin wurden Gedichte und Geschichten  von Mouhm Gerti Hirsch vorgetragen, die sich um das Mutterdasein handeln. Bemerkenswert war die in Vers-Form vor getragene Lebensgeschichte der Mutter von Vetter Leo Hauer. Daran anschließend wurden gemeinsam Lieder gesungen,die man sich anhand der Liederbücher wünschte. Zur Freude aller Mütter wurde ihnen eine Rose zum Muttertag überreicht.

U.Wirth

Sonntag 05. Mai 2019:

65 Jahre Gmoi Kelsterbach

Zu einem Heimatnachmittag anlässlich ihres 65jährigen Gmoijubiläums, hatte die Kelsterbacher Gmoi,  am 05. Mai 2019 ins Fritz-Treutel-Haus geladen. Der Einladung folgten viele Nachbar Gmoi´n, um der Kelsterbacher Gmoi zu gratulieren. Auch aus Offenbach war eine 20 köpfige Gruppe angereist. Pünktlich um 14.30 Uhr zogen 9 Fahnenträger, gefolgt  von den Trachtenträger/rinnen in den geschmückten Saal ein. Es bot sich ein imposantes Bild für die Fotografen, mit den Fahnen und Trachtenträgern. Vüarstäiha Uwe Rolle begrüßte die anwesenden Gmoi´n und Ehrengäste, aufs herzlichste. Ein kulturelles Programm gestaltete den Nachmittag an dem auch die  Egerland-Jugend und der Sing –und Tanzkreis Offenbach mit 5 Tänzen, dran teilnahmen. Den Anfang machte die Singgruppe Gmoi Kelsterbach mit dem Lied: ,,Vetter Hannes und As´n Eghaland bin i“. Vom Egerländer Volkstanzkreis bestehend aus Mitgliedern der Gmoi´n Herborn, Dillenburg, Hungen und Braunfels wurden 4 Tänze, zur Aufführung gebracht. Zu den Tänzen begleiteten musikalisch die Blaskapelle „Original Kaiserwald Musikanten“, unter der Leitung von Wolfgang König. Sie  spielte den ganzen Nachmittag zünftig auf. Die Singgruppe Gmoi Hofheim (Ried) hatte ihren ersten Auftritt, mit drei Liedern. Ein Gedicht, über die Notschlachtung eines Schweines, wurde vom Ehrenvüarstäiha  Edi Fenkl, ein Egerländer Urgestein,  von der Kelsterbacher Gmoi, in Mundart vorgetragen. Mit dem Schustertanz begeisterten Laura und Miriam Domes von der Kindergruppe das Publikum, gefolgt von der Egerland-Jugend und dem Sing- und Tanzkreis mit den Tänzen: Schäin lustig,  Windmüller, Klodrauer Roja und dem Böhmerwaldlandler.

W.Lehmann

Montag 22.April 2019:

Osterspaziergang am Ostermontag                                                                                         

Egerländer erkunden Tempelsee mit Gästeführerin Monika Krämer

Bei strahlenden Sonnenschein trafen sich die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach mit Freunden und Bekannten zu ihren Österlichen Spaziergang  mit Kind und Kegel vor der Kinder- und Jugendfarm am Buchhügel. 55 Teilnehmer zählte Gästeführerin Monika Krämer schließlich, bevor die Gruppe bei Sommergraden zu ihren Osterspaziergang aufbrach. Die Route führte vom Buchhügel Richtung Waldschule. Gästeführerin Monika Krämer erzählte einiges über das Buchhügelgelände zwischen der großen Ringstraße und den Stadtteil Tempelsee  und wie der Name Amerikawäldchen zustande, bzw. zu seinem Namen kam und was es mit der Alten Industriebahn auf sich hat, die dort einmal gefahren ist, deren Schienen aber längst verschwunden sind. Auch die Osterhäsin (Roswitha Gangl) führte passend zum  Anlass, in ihrer Kiepe, zur Freude vor allem der Kinder, jede Menge bunte Eier mit. Als die Osterspaziergänger das Emil-Renk-Heim am Gersprenzweg erreicht hatten, gab es Kaffee und Kuchen. Danach hatte der Osterhase Eier im Freien für die Kinder versteckt und so manches Eier-Spiel vorbereitet. Drinnen unterhielt Leo Hauer auf seiner Zither die Gäste und der Singkreis trug einige Frühlingslieder,  teils in Egerländer Mundart zum Mitsingen vor.

W.Lehmann                                                                                                                                                                                       Bild:O.Peuse

 17. bis 24.03.2019:

Ski- und Wanderfreizeit im Ahrntal / Südtirol

Schnee pur und Sonne tanken hieß es für die Teilnehmer des Egerländer Sing- und Tanzkreises der Egerländer Gmoi z' Offenbach bei ihrem 8-tägigen Aufenthalt im Ahrntal. Nunmehr seit ca. 30 Jahren besucht ein Großteil der Gruppe die Südtiroler Freunde. Anfangs zum Wandern im Herbst, dann als Kombination mit den Skifahrern im 2-Jahresrhytmus. In diesem Jahr hat der Wettergott sich von seiner besten Seite gezeigt. So strahlte die Sonne die ganze Woche und bot den Wanderern beste Bedingungen für Tagestouren. Wanderungen, jeweils Tagestouren: Gisse nach Sand in Taufers, nach Kasern (bekannt vom Biathlon), Stadtbesichtigung von Bozen, Schlößchen in Gais und Steinhaus nach Gisse. Unter besten Wetterbedingungen bot sich uns ein eindrucksvolles Bild der wunderschönen Natur im beginnenden Frühlingskleid. Unter Top Schneeverhältnissen konnten unsere Skifahrer/innen ihre Touren auf dem“ Speikeboden und Klausberg“ unternehmen. Früh hieß es auf den Berg und Spaß unter Sonnenstrahlen den Pisten folgend Richtung Tal zu fahren. Auf ca. 2400 m Höhe verfolgte man auch mit besonderem Interesse den Start der Paragleiter vom „Speikboden“ aus, sowie ihrem Flug hoch in Richtung Skigebiet „Kronplatz“. Teilweise konnte man auch hier die Landung am Fuße des „Speikbodens“ beobachten. Nicht nur Wandern und Skifahren waren auf der Programliste. Ein Besuch im Schafwollmuseum, hier wird mit über 100 Jahre alten Maschinen noch produziert, wurde besichtigt und die Entstehung erklärt. Im Anschluss wurde uns erklärt wie man ein Bastelherz mit Filz überzieht. Ein weiterer Höhepunkt war ein Besuch bei „Schnitzer Klaus“. Er, weit über die Grenzen Südtirols bekannte Klaus, bot mit seiner lustigen Art seine kunstvoll gestaltenden Holz-Kunstwerke dar. Fast zu jedem Werk hat dieser einen kleinen Witz oder Geschichte parat.

Michael Schuster

Samstag 23.März 2019:

Frühjahrstagung BdEG-Landesverband Hessen in Hungen

Von unserer Gmoi nahmen daran teil: I. und M. Plank.Um 940 Uhr eröffnet Landesvüarstäiha Bernhard Glaßl die  Frühjahrestagung 2019.

Landeskulturwartin Gerlinde Kegel und stellv. Landesvüarstäiha Josef Zoubek Fehlten entschuldigt.

Punkt 1)              Begrüßung:Bernhard Glaßl begrüßt die Anwesenden und gibt die Tagesordnung bekannt.

Punkt 2)              Einführung zu den Themen des Programmes durch Bernhard Glaßl.

Punkt 3)              Studienfahrt  2018 der EJ-Hessen ins nördliche Egerland:

Mit schönen Bildern zeigte uns Matthias ( Matze ) Meinl den Verlauf der Studienfahrt. Kommentare von Hermine Bender durften natürlich nicht fehlen.

 Punkt 4) Vortrag über Gretl Pichl- Wolf:

Über das Leben und Wirken der Schriftstellerin vor und nach der Vertreibung aus ihrer Heimat berichtete Jürgen Zuber, Gmoi Limburg. Ihre Bücher, z.B. Hausnummer 50, verfasste sie, mit Hilfe von Seff Heil, in ihrem Heimatdialekt. 

Punkt 5) Erneuerung „Haus Sterzhausen – Hessenpark“:

Frau von Bothner erklärte den Umbau des Hauses. Ebenfalls das neue Konzept der Ausstellung. Die Ausstellung „ Heimatvertreibung“  erfährt eine komplette Neugestaltung und bezieht sich in Zukunft auf die Integration der Heimatvertriebenen und zwar  auf Glas- und Instrumentenindustrie früher und heute. Es gibt in also Zukunft keine separate Egerland-Stube mehr. Das bedeutet das auch die Egerländer Trachten nicht mehr zu sehen sind.  Die bisherigen Ausstellungsstücke der Stube sind z.Z. bei der Gmoi Hungen gelagert und suchen einen neuen Platz. Bernhard Glasl erstellt eine Liste der Teile und schreibt die Gmoin an ob sie Bedarf an diesen haben.

Das neue Ausstellungskonzept wurde von Teilnehmern als nicht gelungen bezeichnet.

Mittagspause

Über das Konzept der Neu Gestaltung im „Haus Sterzhausen“  gab es,  nach der Pause, nun noch Anlass zur  Diskussion.

Punkt 6)              a: Verschiedenes:

13 Gmoin, von noch 18 bestehenden Gmoin in Hessen mit 1143 Mitgliedern, nahmen mit 42 Anwesenden an der Tagung teil.

                b: Termine.

Bernhard Glasl gibt Termine für das Jahr 2019 / 2020 bekannt.

                Gemeinsames Singen, Geschichla und Gedichtla:

Lustige Geschichtla und Gedichla hörten wir von Edi Fenkl, Gmoi Kelsterbach, und  Elfriede Ittner, Gmoi Stadtallendorf.

Egerländer Lieder wurden gemeinsam gesungen.

Punkt 7)

Die Tagung endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land“.

M. Plank

pdf

Klicken Sie hier um den download zu starten
Bericht und Bilder: Hans-Jürgen Ramisch, Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband Hessen 

Inhalt und Form der Beiträge in Eigenverantwortung der Verfasser!

Stand: 30.03.2020