Veranstaltungsrückblick

22. bis 24. November 2018 - Seminar der Bundesjugendführung

Das alljährliche Seminar fand in der Jugendherberge Hohenzollern in Sigmaringen (Baden-Württemberg) statt.

Freitagmittag machte sich die Offenbacher Abordnung ab Darmstadt auf den Weg. Wir fuhren alle sechs in unserem Familien-Van. Wie erwartet, wurde es eine kurzweilige Fahrt, bei der Spaß und der Austausch von Neuigkeiten nicht zu kurz kamen.

Nach fünf Stunden Fahrt (es waren viele Staus, Baustellen und Landstraßen mit Nebel zu bewältigen), kamen wir pünktlich zum Abendessen in der JuHe an.

Im Anschluss stand die Zimmerverteilung an, bevor es dann zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnte. Aus den Gmoin in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern waren ca. 42 aktive Mitglieder der Egerland-Jugend angereist, um gemeinsam zu tanzen und neue Lieder zu erlernen. 

Unsere Gruppe brachte den anderen den Zweischritt aus Pommern bei, welcher mit Spaß angenommen wurde. Auch wiederholten wir viele schöne Volkstänze wie das Insterburger Viergespann, den Hack und Zeh, die Sudetendeutsche Tanzfolge, den Fröhlichen Kreis, den Kikeriki und viele mehr.

Sebastian Grund aus Stuttgart übernahm den musikalischen Teil und wir erlernten zwei schöne Kirchenlieder, die beim kommenden Bundesjugendtreffen gesungen werden sollen.

Am Samstag stand der Bundesjugendtag an.

Bevor es zu den Neuwahlen ging, ließen Alexander Stegmaier, Christiana Diederichs sowie Volker Jobst das Bundesjugendtreffen/Egerlandtag 2019 Revue passieren und gaben einen Ausblick auf das 50. Bundesjugendtreffen, welches vom 3. bis 5. Juli 2020 in Marktredwitz und Eger stattfinden wird. Es wurden bereits viele Gespräche geführt, Verbindungen geknüpft, Ortsbegehungen gemacht und finanzielle Fördermittel für diese inter-kulturelle Maßnahme beantragt. Es wird sicherlich ein denkwürdiges und besonderes Treffen werden, wenn unsere aktiven EJ-ler als 1., 2. und sogar bereits 3. Bekenntnisgeneration in Tracht in Cheb tanzen und die Egerländer Lieder in Mundart singen werden!

Ich rufe hiermit alle unsere Mitglieder auf, sich den Termin Anfang Juli 2020 freizuhalten und mit zu fahren im Bus! Gemeinsam sind wir stark und unseren Eltern und Großeltern verpflichtet, die sicherlich eine große Freude über diesen Akt der Versöhnung haben bzw. hätten, wenn Sie aus dem Himmel auf uns herab schauen.

Nun folgten die Wahlen:

Unser Bundesjugendführer Alexander Stegmaier wurde in seinem Amt bestätigt und für weitere zwei Jahre gewählt. Seine Stellvertreter sind Christina Diederichs, Matthias Meinl und Anja Jobst.

Die Bundesmädelwartin bleibt Lena Jobst. Schriftführer ist weiterhin Andre Stegmaier. Die Kassenwartin ist Mona Hafer.

An dieser Stelle möchte ich nicht das gesamte Wahlergebnis veröffentlichen; bei Bedarf kann die Liste mit den aktuellen Amtsinhabern auf der Homepages des Bundes nachgelesen werden.

Am Sonntag nach dem Mittagessen machten sich alle wieder auf die Heimfahrt. Einige hatten doch etwas Muskelkater, so fleißig haben wir getanzt!

Im nächsten Jahr findet das Seminar von 20. bis 22. November 2020 auf Schloss Kapfenburg in Lauchheim statt.

EZD

Samstag 16. November 2019:

Jahresrückblick bei den Egerländern

 

 

Die Egerländer Gmoi’z  Offenbach  hatte zu ihrem Hutzenabend am Samstag den 16. November, Freunde, Bekannte und Gmoimitglieder ins Emil-Renk-Heim  eingeladen. Begrüßt wurden die Anwesenden durch Vorsitzende Gertraud Hirsch. An diesem Abend gab es  einen  Rückblick in Bildern  von Chronistin Elke Schuster, über die Aktivitäten der Egerländer Gmoi , der Egerland-Jugend  und des Sing- und Tanzkreises im vergangenen  Jahr bis heute. Die Egerländer Gmoi’z Offenbach nahm an vielen Veranstaltungen wie  z. B. bei Jubiläen  der Paten  Gmoin  teil.  Auch die Kindergruppe war das Aushängeschild bei vielen  Veranstaltungen. So mancher Besucher des Hutzenabends  konnte sich auch auf  Bildern wieder erkennen. Nach dem Bildervortrag gab es eine kleine Pause. Danach ging es weiter mit dem 3 Gesang:  Leo Hauer (Zither), Edwin Eckert und Werner Wirth bereicherten  gesanglich den  Abend  mit 4  lustigen Liedern über das Wirtshausleben. ,,Und keiner soll sagen, wer da trink der ist schlecht„, „Wir san gern im Wirtshaus und wer a Geld hat“. Es war wieder ein schöner Abend,  der leider viel zu früh zu Ende ging.

W. Lehmann                                                                                                                                    Bild: O.Peuse

Samstag, 26. Oktober 2019

Das Emil-Renk-Heim in Tempelsee feierte 50-jähriges Bestandsfest. Man veranstaltete zu diesem Anlass einen „Tag der Offenen Tür“. Von 11 bis 17:30 Uhr konnten interessierte Gäste die vielfältigen Angebote nutzen und in die Aktivitäten reinschnuppern. Es gab viel Bildmaterial aus der Entstehung des Hauses zu bestaunen. Die Siedlergemeinschaft der Gemaa war stark vertreten. Befreundete Vereine zeigten Ihr Können auf der Bühne. Das Wetter war traumhaft, und so konnte man sich sogar im Freien an den Geräten unter Anleitung sportlich betätigen. Daher schmeckte die Gyrossuppe sowie der Kuchen und Kaffee sogar noch mal besser.

Unsere treue Freundin Frau Marianne Herrmann (Stadträtin in Offenbach) hatte uns im Namen der Betreuungsgesellschaft Tempelsee e. V. eingeladen, das Programm des Nachmittags zu bereichern.

Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt, und so hatte unsere Kindergruppe um 15 Uhr einen Auftritt. Die vier Volkstänze kamen super bei den vielen Besuchern an. Es war kein Stuhl mehr frei und alle klatschten begeistert mit. Unsere schönen Trachten und Batzerlstrümpfe wurden bestaunt.

Frau Herrmann erinnerte sich an einen Tag vor 27 Jahren, als Leo Hauer und Rudi Gangl einen ersten Termin bei ihr hatten, um anzufragen, ob die Egerländer die Räume des Emil-Renk-Heimes für Zusammenkünfte nutzen könnten. Und so entstand diese Verbindung, die bis heute in harmonischer Art und Weise andauert.

Vielen Dank an Oliver Peuse für die Fotos und allen Egerländern, die uns begleitet haben an diesem Nachmittag.

EZD

Samstag 26.10. bis Sonntag 27.10. 2019:

Zur Bundeskulturtagung 2019 lud der BdEG die Gmoin nach Marktredwitz ein.

Für unsere Gmoi nahmen Gertraud und Erich Hirsch sowie Iris und Manfred Plank daran teil.

 Samstag 26.10.2019:

1) Eröffnung und Begrüßung:

Bundesvüarstaiha Volker Jobst begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Bundeskulturtagung 2019.

Er berichtet, dass der Egerlandtag 2021 bereits geplant wird. Ebenfalls wird das Bundesjugendtreffen2020, dass im gleichen Jahr in Marktredwitz und in Eger geplant ist vorbereitet. Der Bürgermeister von Marktredwitz, Dreher, lobt in seinem Grußwort den BdEG, die Egerland- Jugend, das Bundeskulturhaus sowie die Treffen die in MAK stattfinden. Dr. W.-D. Hamperl spricht über Geschichte und Finanzierung des Kulturhauses.

Durch das weitere Programm führt Dr. W.-D. Hamperl.

2) Warum ist unser Egerland eine außergewöhnliche Kulturlandschaft?

Diese Frage beantwortete Dr. Egon Ziegler. Er berichtet über Sehenswürdigkeiten, Gotteshäuser, Instrumentenbau und Geschichtliches. Auch die Lage und Größe des Egerlandes im Königreich Böhmen blieben nicht unerwähnt. Natürlich bedurften die Egerländer Vierseithöfe, die Quellen und ihre Kurbäder eine besondere Erwähnung. Auch weitere Kulturlandschaften wurden von ihm dargestellt.

3) Was trug man zur Tracht im ehem. Bezirk Tachau ( Trachtenketten, Flinnerlhauben, Holzperlenketten, 

Lederschuhe ) ?

Dr. W.-D. Hamperl beantwortete die Frage. Die Tracht und die dazugehörende  Kette, die zum Hof gehörte, die Flinnerlhaube und die dazugehörigen Schuhe wurden beschrieben. Er erwähnte, dass eine Flinnerlhaube den Wert eines Kalbes und die Kette die eines Ochsen hatte.

4) J. W. von Goethe und der Kammerbühl bzw. Eisenbühl.

J. W. von Goethe besuchte bei seinen Reisen in das Egerland öfter auch den Vulkan Kammerbühl und erforschte diesen mit seinen geologischen Kenntnissen.

Die Forschungsstollen die in den letzten Jahren verfielen, werden nun wieder freigelegt und der Vulkan wird weiter erforscht. Zu beachten ist das der „Schwarze Turm“ der Burg zu Eger aus Kammerbühl- Basalt erbaut wurde und die Wege im Franzens- Bader Kurpark mit Asche des Vulkans angelegt wurden.

Auch über den Eisenbühl erfuhren wir einiges.

Mittagspause

Nach der Mittagspause wurde  die Fahrt nach Wildstein angetreten. Die Busfahrt führte uns über den Soldatenfriedhof in Eger den wir besichtigten. Im Bus erzählte uns Dr. Hatto Zeidler historisches und persönliches über die Gemeinde Wildstein. In Wildstein angekommen, konnte die Burg besichtigt werden. Zum Gottesdienst, zelebriert von Msgr. Karl Wuchterl, trafen wir uns in der Pfarrkirche „Hl. Johannes der Täufer“ ein. Hier wurde, zu unserem Erstaunen, die Orgel vom ortsansässigen Pfarrer gespielt. Nach dem Gottesdienst gingen wir in das Speiselokal „Hospudka na chaoupce“ das von der Fam. Kirch geführt wird, um das Abendessen zu uns zunehmen und noch einen gemütlichen Abend, mit Witzen und Gesang, zu verbringen.

Sonntag 27.10.2019:

5) Dr. W.-D. Hamperl begrüßt um 900 Uhr die Anwesenden und setzt die Tagung fort.

6) Eröffnung des Sudetendeutschen Museum 2020 in München.

Dieser Vortrag wurde vorgetragen von Klaus Mohr. Er berichtete, dass beim Abriss der Wallenstein- Stuben Unterirdische Gänge zu Tage kamen und, dass das Gebäude asbesthaltige Substanzen enthielt. Er beschreibt die Architektur des neuen Gebäudes und seinen inneren Aufbau mit seinen zukünftigen Ausstellungen. Betroffene der Vertreibung werden über ihre Vertreibung anhand von Tonaufnahmen berichten. Auch zeigte er einen virtuellen Rundgang durch die vorgesehenen Ausstellungen. Die Eröffnung des Hauses ist für die zweite Hälfte des Jahres 2020 vorgesehen.

7) Die Geschichte vom Leben und Sterben einer bedeutenden Industriestadt im Egerland.

Die Stadt Weipert und seine Geschichte als Industriestadt im Erzgebirge nahe der sächsischen Grenze wurde von Erich Wetzka in einem Film dargestellt. Vom Bergbau bis zur Waffenherstellung war die Stadt immer von Industrie geprägt. Durch die Vertreibung der angestammten Deutschen Einwohner ging die Einwohnerzahl von ca.10000 auf ca. 1000 zurück und damit ging die Industrie in der einst  blühenden Stadt verloren. Wohnhäuser und Fabrikgebäude wurden, nach 1946, gesprengt.

8) Blick in eine verlorene Welt. Stadt und Landkreis Tachau:

Dr. W.-D. Hamperl zeigte  eine DvD in der Zeitzeugen in einem Rundgang den Wertegang bis zur Vertreibung dieses, auch seines, Gebietes  beschrieben.

9) Zusammenfassung und Ende der Bundeskulturtagung 2019:

Dr. W.-D. Hamperl faste in kurzen Worten die Tagung zusammen.

Bundeskulturwartin Chr. Diederichs bedankt sich bei den Vortragenden und den Anwesenden.

Das Schlusswort sprach Bundesvüarstaiha Volker Jobst. Er gab noch eine kurze Vorschau auf das Jahr 2020.

Bundeshauptversammlung: Ende April 2020

50. Bundesjugendtreffen: In Marktredwitz und Eger.

Auch im Bund ist die Mitgliederzahl leider rückläufig. Es müssen neue Mitglieder für die Gmoin und damit für den Bund geworben werden. Durch Auflösung von Gmoin sollten deren Mitglieder von Nachbargmoin aufgefangen werden.

Nach dem Mittagessen traten wir die Heimfahrt an, wo wir um ca. 16:30 Uhr gut ankamen.

Bericht: M.Plank                                                                                  

Sonntag 20. Oktober 2019:

65 Jahre Gmoi Limburg

Die Eghalanda Gmoi z´Limburg hat in diesem Jahr ihr 65 jähriges Bestandsfest. Hierzu hat sie alle Gmoin aus Hessen eingeladen. Natürlich war es für unsere Gmoi eine Selbstverständlichkeit, mit einer Abordnung nach Limburg zu fahren. In dem festlich geschmückten Saal begann die Feier mit dem Musikstück „Egerländer Musikantenmarsch“. Danach fand die Begrüßung durch den Vüarstäi(h)a der Gmoi Limburg statt. Er freute sich über so viel Anwesende aus den verschiedenen Gmoin. Dass die Egerländer Gmoi in Limburg sehr anerkannt ist, bewies die Tatsache, dass sogar der Bürgermeister seine Grußworte an alle Anwesenden richtete. Aber auch unser Bundesvüarstäi(h)a Volker Jobst ließ es sich nicht, nehmen der Gmoi Limburg zu gratulieren. Er verwies auf die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre und erinnerte an die vielen Persönlichkeiten, wie Horst Unterstab und Wenzel Köhler, die in der Gmoi Limburg gewirkt haben. Anwesend waren Vertreter von den Gmoin Braunfels, Dillenburg, Herborn, Kelster-bach, Offenbach und Stadtallendorf. Stellvertretend für all diese Gmoin überbrachte die neu gewählte Landesvüarstäi(h)are Gerlinde Kegel die Glückwünsche von allen anwesenden Gmoin.Als letzter Redner reihte sich der Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft in die Gratulantenschar ein. Das anschließende Programm wurde von dem Kulturwart Jürgen Zuber mit viel Fleißarbeit vorbereitet. Christa und Jürgen, das wohlbekannte Duo aus Limburg, eröffnete den Programmteil mit dem Lied: “Leitla hurcht zou“. Das Motto dieses Nachmittags war „Schäi(n lusti(g u kea(rngout“ und so fand das Duo auch viele Mitsänger bei diesem Liedvortag. Über 12 junge Mädchen, die keinen Mann finden, berichtete das Lied „Öitza will i oi(n)s singa“, das von dem ebenfalls an dem Programm teilnehmenden Volkstanz-kreis Hessen vorgetragen wurde. Die neue Landesvüarstäi(h)are Gerlinde Kegel trug nun ein Gedicht in Egerländer Mundart vor, in dem die Eigenschaften der Tiere (ängstlicher Hase, sanfter Esel usw.) auf die Menschheit übertragen wurde. Dass der Egerländer Volkstanzkreis nicht nur singen, sondern auch sehr gut Tanzen kann, bewiesen sie mit den Tänzen: „Da Howansook“ und der „Seppltanz“. In dem Schwank von Jürgen Zuber vorgetragen, wird berichtet, dass auch Männer in der Lage sind rechtzeitig die Weihnachtskarte zu versenden. Dass dabei versehent-lich Trauerkarten mit dem Wortlaut, „dass man es ordentlich krachen lassen soll“ und man die „besten Wünsche“ beifügte, versendet wurden, sorgte für großes Gelächter beim Publikum. Nach dem Lied: „ Jedas Vüaghal haut sa(n Nestl“ und „Ma(n Wei(b haut an hi(n)hatschatn Gang“ verwies Jürgen auf den Egerländer Dialekt, in dem er darauf aufmerksam machte, dass es nicht nur ein Wei(h im Egerland gibt, sondern dass es ja auch heute noch einen Weihbischof gibt Nach dem Gedicht „Da Höhnafrecka“ spielten Christa und Jürgen zu einem Eger-länder Liedpotpourri auf. Hierzu hatten wieder alle Anwesenden die Gelegenheit mit zu singen. Nunmehr trug Gerlinde Kegel das Gedicht: „In unna Sprauch“ vor. Hierin wurden Vergleiche zwischen der hochdeutschen Sprache und dem Egerländer Dialekt an den Beispielen von verschiedenen Worten vorgetragen. Mit dem Tanz:  „Marsch Konter“ und dem „Kladrauer Raja“ bereicherte der Volkstanzkreis wieder das Programm. Nach einem weiteren Schwank gab das Gesangsduo Christa und Jürgen die Lieder: „Unna alts Haüslwei(b und „´S is necks mit dean altn Weiwan“ zu Gehör. In einem Gedicht, vorgetragen von Gerlinde Kegel, wurden verschiedene Wörter in Mundart für das hochdeutsche Wort „schlagen“ aufgeführt. Nach zwei lustigen Geschichten kam dann wieder der Volktanzkreis mit zwei Tänze, der „Egerländer Trachtenpolka“ und dem „Schäi(n lustig(h u kear(ngout“. Somit schloss sich dann wieder der Kreis dieses Nachmittags. Eröffnet von dem Liedvortrag und geschlossen von dem Tanzvortrag des „Schäi(n lustig(h u kear(ngout“. Nach einem Schlusswort durch den Vüarstäi(h)a wurde noch gemeinsam das Lied: „Ma(n Eghaland,  ma(n Hoimatland“ gesungen.

Von unserer Gmoi kann an  dieser Stelle nur ein großes Kompliment an die Kulturwarte Christa und Jürgen für die Zusammenstellung und das Vortagen dieses schönen Programms ausgesprochen werden.

Gerhard Roth                                                                                                                                                                 Bild:O.Peuse

Samstag 19. Oktober 2019:

Hutznau(b)md Thema: Ernst Mosch - Erinnerung an seinen  20. Todestag

Einer der bekannteste Egerländer

Die Egerländer Gmoi’z Offenbach hatte wieder Freunde, Bekannte und Gmoimitglieder zum Hutzenabend ins Emil-Renk-Heim geladen. Begrüßt wurden sie von der Vorsitzenden Gertraud Hirsch, die einen Vortrag  über Ernst Mosch zu seinem 20. Todestag  hielt. Geboren wurde Ernst Mosch am 7. November1925 in Zwodau bei  Falkenau  und ist am 15. Mai1999 im Alter von 73 Jahren in Germaringen verstorben. Er war Musiker, Komponist, Arrangeur, Dirigent und Gründer und musikalischer Leiter der Original Egerländer Musikanten. Er war ein Mensch mit echter Heimatverbundenheit und hatte ein einmaliges Gespür für Blasmusik. Auch gab es Auftritte im ZDF z.B. zum 25 Jährigen Bühnenjubiläum unter dem Titel ,,Herz, Schmerz und dies und das‘‘. Kurze Ausschnitte daraus gab es an diesem Abend zu sehen. Gertraud Hirsch erzählte dann den Werdegang von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten. Wer an Egerländer Blasmusik denkt dem fällt gleich dazu Ernst Mosch ein, der mit seiner Volksmusik die ganze Welt eroberte, und am 21. Mai 1966 als erster Deutscher mit seinen Egerländer Musikanten in der Carnegie Hall in New York auf trat. 1973 erhielt Ernst Mosch im Rahmen eines Konzertes im Circus Krone in München seine erste Platin-Schallplatte für mehr als 10 Millionen verkaufter Schallplatten. Fünf weitere sollten folgen. Seine original Egerländer Blasorchester war in den 60er,70er, 80er und teilweise in den 90er Jahren das erfolgreichste Blasorchester der Welt.

W.Lehmann

Landesarbeitstagung am 03.10.2019

in der Gmoi-Stu(b)m in Hungen Der Landesverband Hessen im BdEG lud zum 03.10.2019 zur Landesarbeitstagung nach Hungen ein.nVon unserer Gmoi nahmen daran teil: Gertraud Hirsch, Marie-Anna Wenig, I. und M.Plank.

Punkt 1)          Begrüßung:

Um 1005 Uhr eröffnete Landesvüarstäiha Bernhard Glaßl die Landesarbeitstagung  2019 und begrüßt die 30 Anwesenden. Darunter auch Bundesvüarstaiha Volker Jobst. Er gibt die Tagesordnung bekannt. Volker Jobst erwähnt die ehemaligen Bundesführer die vom hessischen Landesverband kamen.

Punkt 2)          Totenehrung:

Bernhard Glaßl bat die Anwesenden sich von ihren Plätzen zu erheben und gedachte der Verstorbenen.

Punkt 3)          Berichte der Amtswalter:

Landesverband: Bernhard Glaßl berichtet.

Er zählt alle Termine auf die von ihm besucht wurden. Er berichtet über seine langjährige Arbeit als Landesvüarstäiha. Nach 16 Jahren im Amt steht er als Vüarstaiha nicht mehr zur Verfügung.

Auch berichtet er,  daß für das „Haus Sterzhausen“ im Hessenpark in dem sich die Egerland- Stube befindet, noch ein Konzept erarbeitet wird.

Organisationsleitung: Für die Orga-Leitung  berichtet Mathias Bender/ Braunfels.

Kultur: Gerlinde Kegel/ Herborn berichtet über Auftritte und Kulturtagungen.

Öffentlichkeitsarbeit: Hans Jürgen Ramisch spricht erneut die neue EU Datenschutzverordnung an. Er appelliert eindringlich an die Gmoin diese unbedingt  einzuhalten. Er lobt die guten Verbindungen der Gmoin zum HVT.

Trachtenwartin:  Hierzu legte Gudrun Ramisch den Bericht ab.

Kasse: Den Kassenbericht legte Landesumgöldner Gerhard Lipsky vor. Zum Abschluss seines Berichtes sagt er, daß er nach 27 Jahren im Amt hierfür nicht mehr zur Verfügung steht.

Egerland- Jugend: Für die Jugend legte Mona Hafer ihren Jahresbericht ab.

Punkt 4)  Berichte der Gmoin:

Bad Homburg: Edgar Steppan gibt bekannt  das sich die Gmoi Ende des Jahres auflösen wird.

Aus allen weiteren Berichten konnte man entnehmen das die Mitgliederzahlen der einzelnen Gmoin, trotz  aller Anstrengungen, immer geringer werden.

Punkt 5)  Freie Aussprache: Volker Jobst bedankt sich bei Bernhard und Petra Glaßl sowie bei Gerhard Lipsky und  Mona Hafer.

Vom DVT (Deutscher Trachtenverband) wird in Wendlingen die Egerländer- Tracht 2021 zur Tracht des Jahres erkoren.

Der Sudetendeutsche Tag 2020 wird wieder in Regensburg abgehalten.

Punkt 6)  Entlastung des Vorstandes: Vorstand wird Einstimmig entlastet.

Punkt 7)  Wahl des Wahlleiters: Zum Wahlleiter wird Einstimmig Volker Jobst gewählt.

Punkt 8) Neuwahlen: Der gewählte Vorstand des Landesverband Hessen im BdEG setzt sich für  die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen:

Landesvorsitzende:              Kegel Gerlinde

Stellv. Landesvors.:               Zoubek Josef und Jordan Wolfgang 

Schriftführerin:                      Jordan Sibylle

Stellv. Schriftführer:               Ramisch Jürgen

Kassierer:                               Hafer Mona

Stellv. Kassierer:                    Mückstein Felix

Kulturwart:                              Zuber Jürgen

Stellv. Kulturwart:                  Hoyer Anette (bei Bedarf )

Organisation:                        Bender Mathias

Stellv. Organisation:             Mückstein Jürgen, Adler Manfred

Trachtenwart:                        Ramisch Gudrun

Stellv. Trachtenwart:             Schmidt Anneliese

Öffentlichskeitsarbeit           Ramisch Jürgen         

Beiräte:                                    Fenkel Eduard, Hoyer Anette, Zaschka Domes Edith

Kassenprüfer:                         Müller Nina, Rolle Uwe, Weiss Regina

Ehrenbeiräte:                         Gerhard Lipsky, bisherige wurden bestätigt

Egerland- Jugend:                 wurde ebenfalls bestätigt

Im Anschluss an die Wahlen bedankt sich Gerlinde Kegel bei Bernhard und Petra Glaßl, Gerhard Lipsky und Anneliese Schmidt.

Punkt 9) Termine:

Termine 2020:

11.01.2020      Trachten und Dirndlball / Herborn

21. oder 28.03. 2020: LV Hessen Frühjarestagung

03. – 05.07.2020:       Bundesjugendtreffen Eger/Marktredwitz

14.06.2020:     Hessentagumzug / Bad Vilbel

04. + 05.09.2020:       Treffen Tepl - Petschau

Noch unklar:   Landestreffen / Vorschlag: Hungen )

Punkt 10) Verschiedenes: Hermine Bender berichtet über die Arbeit an der Egerlandstube im „Haus Sterzhausen“ im Hessenpark.

Mathias Bender beantragt Zuschuss für Egerland- Jugend.

Ende der Landesarbeitstagung um1550 Uhr.

Nach noch einigen guten, freundschaftlichen Gesprächen machten wir uns auf den Weg nach Hause.

 M.Plank 

27. bis 29. September 2019:

49. Bundes Treffen der Egerland Jugend  Egerland Tag 2019 in Marktredwitz "Tradition hat Zukunft"  Motto des Egerlandtages 2019

Vom 27.-29. September startete die Egerländer Gmoi Offenbach, unterstützt von den Gmoien aus:Dillenburg, Herborn, Braunfels und Sinn, ihre Reise nach Marktredwitz/Bayern.

Bereits kurz nach der Ankunft wurde die „Herz Jesu Kirche“ in Marktredwitz besucht. Hier fand am Freitag Abend anlässlich des 50 jährigen Bestehen ein Orgel Konzert mit dem bekannten Organist Ronny Krippner und mit Unterstützung des Chors der Egerland Jugend, statt.Samstagmorgen heißt es für alle Teilnehmer Bundes Treffen der Egerland Jugend in verschiedenen Workshops neue Tänze erlernen, sowie im Chorgesang neue Lieder aus dem Egerland  einstudieren.Ein Workshop befasste sich ausschließlich mit dem einstudieren von Kirchen Liedern, für den am Sonntag anstehenden Gottesdienst im Festzelt. Samstag Vormittag: Für die mitgereisten Trachtenträger der Gmoien standen nun zwei ebenfalls wichtige Ereignisse auf dem Programm:Eröffnung der Ausstellung „Josef Hendel“, Egerländer Künstler, Wiederentdeckung, im Egerländer Kultur HausAnschließend Totengedenken Städtischer Friedhof, Musikbegleitung „Gartenberger Blasmusik, GeretsriedUm ca. 14.30 Eröffnung des Festwochenendes durch Bundesvorsteher Volker Jobst,Bundesjugendführer Alexander Stegmaier.Festredner:  Dr.Bernd Fabritius (BdV Präsident und Beauftragter für Aussiedlerfragen)Samstag Abend fand das Egerländer „Notenbüchel statt, hierbei wurde in dem bis auf den letzten Platz gefülltem Festzelt, ein buntes Programm dargeboten.Heftigen Applaus erhielten die Darbietungen der Kinder Gruppe, jüngste erst 4 Jahre.Das bunt gespickte Programm zeigte Abrisse des Repertoire das am Vormittag erlernten der Kinder, Jugend Gruppen und der Jungen Generation. 

Der Sonntag beginnt mit einem Katholischem Gottesdienst im Festzelt, dieser wird Musikalisch Begleitet von der „Gartenberger Blasmusik“ und gesanglich untermalt mit dem Teilnehmern des Bundes Treffens der Egerland Jugend. Im Anschluss hält Silvia Stierstorfer MdL, Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler, eine Festrede. Darauf folgt das sogenannte „offene Tanzen und Singen“, hierbei sind die darbietenden Gruppen bunt gemischt,aus allen Bundesländern. Das darauf folgende Heimattreffen wird vom Bundesvorsteher Volker Jobst und Bundesjugendführer Alexander Stegmaier eröffnet. Unter dem zahlreichen Besuchern im Festzelt sind eine nicht hier unerwähnte große Anzahl namhaften Politikern, wie der Oberbürgermeister der Stadt Markredwitz, Mitglieder des Magistrates und etliche namhafte Ehrengäste. Allen die im Vorfeld rege mit der Planung beschäftigt waren, sei hier ein großes Lob ausgesprochen: Tausend Dank für ein wohl durchdachtes und geplantes Wochenende, es passte einfach Alles …

Selbstverständlich auch die Teilnehmer haben ihren Teil dazu beigetragen, eine angenehme Truppe war hier unterwegs: „Hessenmischung“ unter dem Motto

Eghalanda hålts enk źsåm

M.Schuster

pdf

Klicken Sie hier um den download zu starten
Bericht entnommen www.onetz.de 

15.September 2019 Egerländer Kirwanachmittag:

Die Egerländer Gmoi’z Offenbach hatte wieder zu ihrer traditionellen Kirwa (Kirchweih) in die Willy-Brandt-Halle in Mühlheim eingeladen.

Mit der Vereinsfahne voran, und unter den Klängen des Egerländermarschs, gespielt von den Original Kaiserwald Musikanten zogen alle Trachtenträger in die Halle ein. Dem Publikum bot sich ein imposantes Bild von den Trachtenträgern vor der Bühne. Begrüßt wurden die Gäste und Vertretern der Stadt Mühlheim und Offenbach sowie viele Egerländern aus nah und fern von der Vorsitzenden Gertraud Hirsch. Für den kulturellen Teil sorgten die Aktiven der Egerland-Jugend, mit ihrer Kindergruppe und des Sing- und Tanzkreises, mit einem Programm aus Liedern vorgetragen in Egerländer Mundart und Tänzen, wie z.B den Radetzky Marsch, der beim Publikum gut ankam. Auch konnten die Gäste zwischen durch fleißig das Tanzbein zu Böhmischer Blasmusik schwingen, die von den Original Kaiserwald Musikanten unter der Leitung von Wolfgang König gespielt wurde.

W.Lehmann

14.September 2019 Butzbach:

Auftritt der Kindertanzgruppe in Butzbach

Die Kinder der Kindertanzgruppe übten in den letzten Wochen fleißig, um für die anstehenden Auftritte zwei neue Tänze, den „Kikeriki“ und den „Ich waiß wos“, präsentieren zu können. In unseren Übungsstunden kamen neben dem Tanzen auch das Lachen und Spielen nicht zu kurz.

Am Samstag den 14. September 2019 hatten die Kinder dann ihren lang ersehnten Auftritt auf dem Heimatkreis Tepl- Petschau Bundestreffen in Butzbach. Um 18.30 Uhr wurde die Veranstaltung mit der Begrüßung der Heimatkreisbetreuerin Hildrun Barthlme eröffnet. Es folgten Musikstücke der Feuerwehrkapelle Butzbach, die von unseren Vettern Wolfgang und Karlheinz König unterstützt wurden. Anschließend hielt Herr Michael Merle, der Bürgermeister der Stadt Butzbach, eine Ansprache.

Dann war es endlich soweit, die Kinder durften auf die Bühne. Da es leider einen Stromausfall in der Halle gab, mussten die Kinder einige Minuten auf der Bühne im Kreis ausharren und abwarten, bis sich eine Lösung fand. Zum Glück hatte der Egerländer Volkstanzkreis noch eine Musikanlage dabei und half uns somit aus der Misere.  Unsere sieben Mädchen erfreuten das Publikum mit vier Tänzen. Dem „Schustertanz“, dem „Kikeriki“, dem „Ich waiß wos“ und mit der „Spitzboumpolka“.

Für die Kindertanzgruppe war das Highlight des Abends die Jonglage- Vorführung und Artistik von Kaspar Klepal. Er überzeugte uns eindrucksvoll von seinem Talent mit Keulen, Diabolos und Hüten auf einem Einrad jonglieren zu können.

Nach weiteren Musikstücken der Kapelle, der Festansprache von Herrn Steffen Hörtler, dem Landesvorsitzenden Bayerns und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft  und den Auftritten des Egerländer Volkstanzkreises, endete der Abend mit dem Schlusswort der Heimatkreisbetreuerin.

Angela Ermler

16. bis 18. August 2019:

Frauen des Sing- und Tanzkreises auf den Spuren Mozarts in Salzburg

Für drei Tage besuchten die Frauen des Sing- und Tanzkreises die schöne Stadt Salzburg. Bei bestem Wetter wurde eine Stadtführung gemacht, mit Besuch des Doms. Auch das Geburtshaus vom Musikgenie Mozart wurde besichtigt. Das Museum gab einen guten Eindruck wie es vor 300 Jahren zuging. Durch seine Eltern wurde das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart schon sehr früh musikalisch gefördert. Natürlich durfte eine Besichtigung der Festung Hohensalzburg mit seinem sehr gut erhaltenem Fürstenzimmer nicht fehlen. Am Samstag stand der Besuch des Lustschlosses Hellbrunn 1613 vom Fürstbischoff Sittikus erbaut an. Die dortigen Wasserspiele im Lustgarten hielten unzählige Überraschungen parat, versteckt in Brunnen und zauberhaften Grotten. Da das Wetter so gut war, sind wir noch auf den Untersberg 1853 hoch gefahren. Von dort hat man einen fantastischen Blick, weit ins Land hinein. Am Sonntag haben wir dann noch eine Schifffahrt auf der nur 80 cm tiefen Salzach unternommen und uns den Mirabellgarten mit seinem Schloss angesehen. Mirabile = bewundernswert und bella - schön ist der Marmorsaal im Schloss und der Barockgarten. Natürlich durften österreichische Spezialitäten für Leib und Seele an diesem Wochenende nicht fehlen. Für die lieben zu Hause wurden original Salzburger Mozartkugeln gekauft. Eine himmlische Köstlichkeit.

J.Lehmann

11. August 2019 - Ausflug der Kinder- & Jugendgruppe in den Holiday Park

Am Sonntag, den 11. August 2019 war es endlich soweit. Die Gutscheine von Weihnachten 2017 und 2018 wurden eingelöst.

Die Mitglieder der Jugend- und der Kindergruppe fuhren zusammen in den Holiday-Park nach Haßloch/Pfalz. Die Sonne strahlte und es war richtig schön warm, aber nicht zu heiß.

In kleinen Gruppen erkundeten wir den Vergnügungspark. Die Mutigen fuhren Achterbahn, Wildwasserbahn und Freefall-Tower. Die Kleinen waren vom Biene Maja Land und den herumlaufenden „Plüschfiguren“ Maja, Willi, Heidi und Wickie (und die starken Männer) angetan. Es gab viele Karussells und Fahrgeschäfte ohne Ende. Auch der neue Themenbereich „Mia and me“ sowie die Tabaluga-Kinderachterbahn kamen super an und wurden mehrfach gefahren.

Nachmittags fand die große Wasserski-Show auf dem Außengelände statt. Es war spannend, die Stunts beeindruckend, und auch witzig zwischendurch.

Ein rundum gelungener Tag ging mit Parkschluss um 18 Uhr zu Ende.  Es war eine schöne Gruppenveranstaltung für uns alle.

EZD

Samstag 20. Juli 2019:

Eghalanda Gmoi erinnert an alten Dichter

In ihrer monatlich stattfindenden Zusammenkunft erinnert die Offenbacher Gmoi an einen Heimatdichter aus dem 19. Jahrhundert.

Nachdem die Vorsitzende alle Anwesenden begrüßt hatte, führte Leo Hauer durch das von ihm zusammengestellte Programm.

Er gab zunächst einen kurzen Überblick über den Werdegang des Dichters, über den an diesem Abend vorgetragen wurde: Es handelt es sich um den Dialektdichter Clemens Graf von Zedtwitz-Liebenstein. Dieser wurde am 18. September 1814 in Liebenstein (Nordwestböhmen) geboren. Sein Stammsitz war die Burg Liebenstein, gelegen im Egerland zwischen Franzensbad und Selb. 

Bis zum 9. Lebensjahr verbrachte der Graf inmitten der herrlichen Natur und dem natürlichen Volkstum im Egerland. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Eger studierte er in Prag, kehrte jedoch bald wieder in seinen Heimatort zurück. Hier begann er mit feinem Ohr die Volksseele zu belauschen und liebevoll in ihr Verständnis einzudringen.

Er verbrachte lange Zeit damit, sein Land und das Volkstum näher kennen zu lernen und die  mundartlichen Feinheiten aufzunehmen. Hierbei hatte er keine Probleme, mit dem Volke in Berührung zu kommen, sondern im Gegenteil stets gerne mit ihm verkehrte. Dies brachte ihn auf ganz natürlichem Wege auf den Gedanken, die Sitten, die Lebensweise und die Denkart der Egerländer zu schildern, wobei er als passendes Ausdrucksmittel den Egerländer Dialekt nutzte. So erschienen vier Bücher seiner Gedichte in Egerländer Mundart.  In diesen legte er ganz besonderen Wert darauf, die echten Kernausdrücke der egerländer Mundart einzuflechten.

Selbst Goethe, der sich jahrelang für die Egerländer Volksart interessierte, traf im Sommer 1821 den Graf Zedewitz-Liebenstein in seinem Heimatort.

Der Graf starb im November 1896.

Im Anschluss daran wurden einige Werke des Dichters vorgestellt.

In dem Gedicht „Ein Spaziergang „ wird in Versen darauf verwiesen, wie schön das Egerland war und wie schnell man hierüber mit Wanderern ins Gespräch kommt. In einem weiteren Gedicht stellt der Dichter die Angst des Vaters vor einem Gespenst dar. Allerdings erweist sich dieses am nächsten Morgen als ein Verehrer, der vor dem Fenster der Tochter seinen Spuk trieb. Das der Graf auch seinen eigenen Humor in seine Gedichte einarbeitete, stellte Leo Hauer in dem Gedicht „Eine gute Bezahlung“ dar. Hierin wird beschrieben, wie ein Arzt nach der Behandlung einer Bäuerin seine Rechnung an den hinterbliebenen Bauer stellte. Dieser zahlte statt der angegebenen Summe aber einen viel höheren Betrag. Dies mit dem Worten: „Wenn meine zänkige Frau am Leben geblieben wäre, so hätte ich wahrscheinlich gar nichts an Sie bezahlt.“ In einem weiteren Gedicht weist der Graf einen jungen Freier darauf hin, dass, wenn er nicht zu seiner Angebeteten eingelassen würde, er sich doch die kalten Füße in seinem eigenen Bett von einer Katze wärmen lassen könnte. Nachdem Leo Hauer noch zwei weitere Verse zum Besten gab, beschloss er den Abend mit einem letzten Gedicht.: „Der Durst“. In diesem beschreibt  der Bauer seinen ewigen Durst. Je mehr er trinke, umso mehr Durst habe er. Sollte er allerdings irgendwann einmal keinen Durst mehr haben, so würde er sicherlich bald begraben werden.

Nach dem Programmende wurden noch eine einige Lieder mit der Zither und der Gitarre dargeboten. Zum Abschluss verabschiedete die Vorsitzende Gertraud Hirsch alle Anwesenden und wünschte eine guten Nachhauseweg.

 Gerhard Roth

15. und 16. Juni 2019:

Mainuferfest Offenbach

Offenbacher Fest der Vereine

Egerländer Gmoi z‘ Offenbach mit Herzblut und einem Stand  beim Mainuferfest vertreten.

Auch beim diesjährigen Fest der Vereine, dass  über 2 Tage ging, war die Egerländer Gmoi z’ Offenbach wieder dabei.  Getroffen haben sich, einige aktive Mitglieder, schon am Freitag, um die benötigten  Utensilien in einem Transporter zu verstauen.  Am Samstagfrüh herrschte schon ein reges Treiben auf der  Mainstraße der Ludo Mayer Straße und rund um das  Büsing Palais. Insgesamt waren 117 Vereine gemeldet  und  jeder Verein war damit beschäftigt, seinen Stand aufzubauen. Um 14.00 Uhr ging es dann offiziell  los.  An den 2 Tagen konnten die Vereine sich auf einer Bühne im Büsing Palais  präsentieren.  Die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach bot an ihrem Stand  Spezialitäten aus dem Egerland an. Es gab selbstgebackenen   Kleckselkuchen, Mohnstriezel  oder böhmischer Kirschkuchen dazu  Kaffee , Wasser,  Cola oder Apfelsaftschorle und natürlich Liwanzen, die  frisch vor Ort gebacken wurden. Die Liwanzen waren der Renner, man kam kaum mit dem Backen hinterher, so groß war die Nachfrage.  Viele Besucher fragten nach,  wo das Egerland lag. Dank einer Landkarte die im Stand hing, konnte man den Besuchern  es zeigen und ihnen über die Geschichte und das Brauchtum das wir pflegen etwas erzählen. Am Sonntag hatten dann die Kinder- und  die Jugendgruppe,  sowie  der Sing u. Tanzkreis ihren Auftritt auf der Bühne im Büsing Palais.  Edith Zaschka Domes konnte einige Fragen des Moderators über die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach beantworten.  Die Kindergruppe zeigte zuerst den Schustertanz, Schmeiß di in de Rip und die Sternpolka, danach zeigte die Jugendgruppe mit dem Sing- u. Tanzkreis den Moskauer  Landler, den  Klodrauer  Roja und den Schäe lustig. Durch einen lang anhaltenden Applaus zeigte das Publikum das es ihnen gefallen hatte.          

W.Lehmann

Sonntag 19. Mai 2019:

70 Jahre Gmoi Herborn

Anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums, lud die Egerländer Gmoi Herborn am 19.05.2019 zu einem Heimattag ein. Es folgten viele Nachbargmoin und Heimatverbundene der Einladung. Auch aus Offenbach war eine Abordnung von 22 Personen vertreten.

Um 9.30 Uhr startete der Tag mit der Totenehrung am Ehrenmal im Marienbader Park in Herborn. Das ganze wurde musikalisch umrahmt von Roman Pacholek und erzeugte somit eine besondere Atmosphäre. Danach ging es um 10.30 Uhr zur Heilligen Messe in die katholische Kirche St. Petrus, welche von Pfarrer Michael Niermann geleitet wurde. Gegen 12 Uhr fand man sich dann zum Mittagessen im Bürgerhaus in Herborn ein.  Die Jubiläumsveranstaltung startete gegen 14 Uhr im Bürgerhaus in Herborn-Merkenbach.  Es wurde ein buntes Programm gestaltet zu denen viele befreundete Gmoin und Mitwirkende beitrugen. Besonders hier zu erwähnen ist unsere mit angereiste Kindergruppe, unter der Leitung von Angela Ermler. Sie führte 3 Tänze vor. Einmal den I schmeiß dir in die Ripp, den Schustertanz und die Spitzboumpolka. Das Programm endete gegen 17 Uhr und die Gäste konnten den Tag bei Tanz und Musik bis 18 Uhr gemütlich ausklingen lassen.  Außerdem wurden an dem Nachmittag die Brüder Matthias und Christian Meinl sowie Marion Deworetzki aus der Gmoi Herborn (sie ist die Cousine von Markus Domes), vom Bundesvüa(r)stäiha Volker Jobst,  und Gerlinde Kegel (Gmoi-Vüa(r)stäiharin Herborn) mit der Bundesehrennadel für besondere Dienste und langjährige Verbundenheit ausgezeichnet.  Es war ein schöner Heimattag mit abwechslungsreichem, bunten Programm der wieder einmal zeigte wie eng die Verbundenheit ist und wie schön es ist das Brauchtum und die Freundschaften zu pflegen.

Sandra Lehmann

Samstag 11. Mai 2019:

Hutznau(b)md: Thema Muttertag

 

Die Eghalanda Gmoi z‘ Offenbach lud zum Hutznabend ein, der unter dem Thema Muttertag stand. So waren Mundartlieder von Vetter Leo Hauer( Zither) und Vetter Werner Wirth( Gitarre) zu hören. Weiterhin wurden Gedichte und Geschichten  von Mouhm Gerti Hirsch vorgetragen, die sich um das Mutterdasein handeln. Bemerkenswert war die in Vers-Form vor getragene Lebensgeschichte der Mutter von Vetter Leo Hauer. Daran anschließend wurden gemeinsam Lieder gesungen,die man sich anhand der Liederbücher wünschte. Zur Freude aller Mütter wurde ihnen eine Rose zum Muttertag überreicht.

U.Wirth

Sonntag 05. Mai 2019:

65 Jahre Gmoi Kelsterbach

Zu einem Heimatnachmittag anlässlich ihres 65jährigen Gmoijubiläums, hatte die Kelsterbacher Gmoi,  am 05. Mai 2019 ins Fritz-Treutel-Haus geladen. Der Einladung folgten viele Nachbar Gmoi´n, um der Kelsterbacher Gmoi zu gratulieren. Auch aus Offenbach war eine 20 köpfige Gruppe angereist. Pünktlich um 14.30 Uhr zogen 9 Fahnenträger, gefolgt  von den Trachtenträger/rinnen in den geschmückten Saal ein. Es bot sich ein imposantes Bild für die Fotografen, mit den Fahnen und Trachtenträgern. Vüarstäiha Uwe Rolle begrüßte die anwesenden Gmoi´n und Ehrengäste, aufs herzlichste. Ein kulturelles Programm gestaltete den Nachmittag an dem auch die  Egerland-Jugend und der Sing –und Tanzkreis Offenbach mit 5 Tänzen, dran teilnahmen. Den Anfang machte die Singgruppe Gmoi Kelsterbach mit dem Lied: ,,Vetter Hannes und As´n Eghaland bin i“. Vom Egerländer Volkstanzkreis bestehend aus Mitgliedern der Gmoi´n Herborn, Dillenburg, Hungen und Braunfels wurden 4 Tänze, zur Aufführung gebracht. Zu den Tänzen begleiteten musikalisch die Blaskapelle „Original Kaiserwald Musikanten“, unter der Leitung von Wolfgang König. Sie  spielte den ganzen Nachmittag zünftig auf. Die Singgruppe Gmoi Hofheim (Ried) hatte ihren ersten Auftritt, mit drei Liedern. Ein Gedicht, über die Notschlachtung eines Schweines, wurde vom Ehrenvüarstäiha  Edi Fenkl, ein Egerländer Urgestein,  von der Kelsterbacher Gmoi, in Mundart vorgetragen. Mit dem Schustertanz begeisterten Laura und Miriam Domes von der Kindergruppe das Publikum, gefolgt von der Egerland-Jugend und dem Sing- und Tanzkreis mit den Tänzen: Schäin lustig,  Windmüller, Klodrauer Roja und dem Böhmerwaldlandler.

W.Lehmann

Montag 22.April 2019:

Osterspaziergang am Ostermontag                                                                                         

Egerländer erkunden Tempelsee mit Gästeführerin Monika Krämer

Bei strahlenden Sonnenschein trafen sich die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach mit Freunden und Bekannten zu ihren Österlichen Spaziergang  mit Kind und Kegel vor der Kinder- und Jugendfarm am Buchhügel. 55 Teilnehmer zählte Gästeführerin Monika Krämer schließlich, bevor die Gruppe bei Sommergraden zu ihren Osterspaziergang aufbrach. Die Route führte vom Buchhügel Richtung Waldschule. Gästeführerin Monika Krämer erzählte einiges über das Buchhügelgelände zwischen der großen Ringstraße und den Stadtteil Tempelsee  und wie der Name Amerikawäldchen zustande, bzw. zu seinem Namen kam und was es mit der Alten Industriebahn auf sich hat, die dort einmal gefahren ist, deren Schienen aber längst verschwunden sind. Auch die Osterhäsin (Roswitha Gangl) führte passend zum  Anlass, in ihrer Kiepe, zur Freude vor allem der Kinder, jede Menge bunte Eier mit. Als die Osterspaziergänger das Emil-Renk-Heim am Gersprenzweg erreicht hatten, gab es Kaffee und Kuchen. Danach hatte der Osterhase Eier im Freien für die Kinder versteckt und so manches Eier-Spiel vorbereitet. Drinnen unterhielt Leo Hauer auf seiner Zither die Gäste und der Singkreis trug einige Frühlingslieder,  teils in Egerländer Mundart zum Mitsingen vor.

W.Lehmann                                                                                                                                                                                       Bild:O.Peuse

 17. bis 24.03.2019:

Ski- und Wanderfreizeit im Ahrntal / Südtirol

Schnee pur und Sonne tanken hieß es für die Teilnehmer des Egerländer Sing- und Tanzkreises der Egerländer Gmoi z' Offenbach bei ihrem 8-tägigen Aufenthalt im Ahrntal. Nunmehr seit ca. 30 Jahren besucht ein Großteil der Gruppe die Südtiroler Freunde. Anfangs zum Wandern im Herbst, dann als Kombination mit den Skifahrern im 2-Jahresrhytmus. In diesem Jahr hat der Wettergott sich von seiner besten Seite gezeigt. So strahlte die Sonne die ganze Woche und bot den Wanderern beste Bedingungen für Tagestouren. Wanderungen, jeweils Tagestouren: Gisse nach Sand in Taufers, nach Kasern (bekannt vom Biathlon), Stadtbesichtigung von Bozen, Schlößchen in Gais und Steinhaus nach Gisse. Unter besten Wetterbedingungen bot sich uns ein eindrucksvolles Bild der wunderschönen Natur im beginnenden Frühlingskleid. Unter Top Schneeverhältnissen konnten unsere Skifahrer/innen ihre Touren auf dem“ Speikeboden und Klausberg“ unternehmen. Früh hieß es auf den Berg und Spaß unter Sonnenstrahlen den Pisten folgend Richtung Tal zu fahren. Auf ca. 2400 m Höhe verfolgte man auch mit besonderem Interesse den Start der Paragleiter vom „Speikboden“ aus, sowie ihrem Flug hoch in Richtung Skigebiet „Kronplatz“. Teilweise konnte man auch hier die Landung am Fuße des „Speikbodens“ beobachten. Nicht nur Wandern und Skifahren waren auf der Programliste. Ein Besuch im Schafwollmuseum, hier wird mit über 100 Jahre alten Maschinen noch produziert, wurde besichtigt und die Entstehung erklärt. Im Anschluss wurde uns erklärt wie man ein Bastelherz mit Filz überzieht. Ein weiterer Höhepunkt war ein Besuch bei „Schnitzer Klaus“. Er, weit über die Grenzen Südtirols bekannte Klaus, bot mit seiner lustigen Art seine kunstvoll gestaltenden Holz-Kunstwerke dar. Fast zu jedem Werk hat dieser einen kleinen Witz oder Geschichte parat.

Michael Schuster

Samstag 23.März 2019:

Frühjahrstagung BdEG-Landesverband Hessen in Hungen

Von unserer Gmoi nahmen daran teil: I. und M. Plank.Um 940 Uhr eröffnet Landesvüarstäiha Bernhard Glaßl die  Frühjahrestagung 2019.

Landeskulturwartin Gerlinde Kegel und stellv. Landesvüarstäiha Josef Zoubek Fehlten entschuldigt.

Punkt 1)              Begrüßung:Bernhard Glaßl begrüßt die Anwesenden und gibt die Tagesordnung bekannt.

Punkt 2)              Einführung zu den Themen des Programmes durch Bernhard Glaßl.

Punkt 3)              Studienfahrt  2018 der EJ-Hessen ins nördliche Egerland:

Mit schönen Bildern zeigte uns Matthias ( Matze ) Meinl den Verlauf der Studienfahrt. Kommentare von Hermine Bender durften natürlich nicht fehlen.

 Punkt 4) Vortrag über Gretl Pichl- Wolf:

Über das Leben und Wirken der Schriftstellerin vor und nach der Vertreibung aus ihrer Heimat berichtete Jürgen Zuber, Gmoi Limburg. Ihre Bücher, z.B. Hausnummer 50, verfasste sie, mit Hilfe von Seff Heil, in ihrem Heimatdialekt. 

Punkt 5) Erneuerung „Haus Sterzhausen – Hessenpark“:

Frau von Bothner erklärte den Umbau des Hauses. Ebenfalls das neue Konzept der Ausstellung. Die Ausstellung „ Heimatvertreibung“  erfährt eine komplette Neugestaltung und bezieht sich in Zukunft auf die Integration der Heimatvertriebenen und zwar  auf Glas- und Instrumentenindustrie früher und heute. Es gibt in also Zukunft keine separate Egerland-Stube mehr. Das bedeutet das auch die Egerländer Trachten nicht mehr zu sehen sind.  Die bisherigen Ausstellungsstücke der Stube sind z.Z. bei der Gmoi Hungen gelagert und suchen einen neuen Platz. Bernhard Glasl erstellt eine Liste der Teile und schreibt die Gmoin an ob sie Bedarf an diesen haben.

Das neue Ausstellungskonzept wurde von Teilnehmern als nicht gelungen bezeichnet.

Mittagspause

Über das Konzept der Neu Gestaltung im „Haus Sterzhausen“  gab es,  nach der Pause, nun noch Anlass zur  Diskussion.

Punkt 6)              a: Verschiedenes:

13 Gmoin, von noch 18 bestehenden Gmoin in Hessen mit 1143 Mitgliedern, nahmen mit 42 Anwesenden an der Tagung teil.

                b: Termine.

Bernhard Glasl gibt Termine für das Jahr 2019 / 2020 bekannt.

                Gemeinsames Singen, Geschichla und Gedichtla:

Lustige Geschichtla und Gedichla hörten wir von Edi Fenkl, Gmoi Kelsterbach, und  Elfriede Ittner, Gmoi Stadtallendorf.

Egerländer Lieder wurden gemeinsam gesungen.

Punkt 7)

Die Tagung endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land“.

M. Plank

pdf

Klicken Sie hier um den download zu starten
Bericht und Bilder: Hans-Jürgen Ramisch, Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband Hessen 

Samstag 09. März 2019:

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Gertraud Hirsch bleibt weiter Vorsitzende der Egerländer Gmoi z‘ Offenbach

Zu ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Egerländer Gmoi z‘ Offenbach Freunde, Bekannte und Gmoimitglieder ins Emil-Renk-Heim eingeladen. Begrüßt wurden die Gmoimitglieder und Gäste  von der Vorsitzenden Gertraud Hirsch. Sie berichtete über ein  sehr erfolgreiches vergangenes Jahr. Ein Höhepunkt war das  60 Jährigen Jubiläum der Egerland-Jugend und 65. der Egerländer Gmoi. Das Jubiläum wurde mit einem Volkstumsnachmittag in der vollbesetzten Willy- Brandt- Halle in Mühlheim gefeiert. Danach wurde den Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Im Anschluss wurden Ehrungen für langjährige Mitglieder, von Gertraud Hirsch und Roswitha Gangl vorgenommen. Für 10 Jahre bekam Claudia Winkler, so wie für 15 Jahre Wilfried Sittig und für 20 Jahre Edeltrud Schmitt eine Urkunde überreicht. Mit einer Urkunde und der Treuenadel wurden für 25 Jahr Alexandra König und Gertrud Kreysa ausgezeichnet. Erika Kilian, Karl-Heinz König und Renate Sebek erhielten eine Urkunde und Treuenadel für 30 Jahre Mitgliedschaft. Eine Urkunde und Langjährige Treuenadel für 35 Jahre erhielten Wilhelm Habermann, Maria Hampl, Tobias Hirsch, Wolfgang König, Elke Schuster, Ruth Stilp, Norbert Weber und Irene Weiser. Seit 40 Jahren dabei und mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden Jutta Lehmann, Michaela Roth, Michael Schuster und Marie Anna Wenig. Eine Urkunde bekam für 45 Jahre Erhard Zickler. Für 50 Jahre bekamen Manfred Fuhr, Gerhard Roth und Ursula Wirth eine Urkunde und Treuenadel. Seit 60 Jahren bei den Egerländern wurden, Franz Günther und Waltraud Wirth mit einer Urkunde und Treuenadel ausgezeichnet. Nach dem die Amtsinhaber ihre Bericht vorgetragen hatten, gab es Neuwahlen. Der gesamte Vorstand, der bereits in den letzten zwei Jahren die Geschicke der Egerländer in Offenbach angeführt hatten, stelle sich wieder zur Wahl, und wurde von den Mitgliedern einstimmig gewählt.  Auch die Vorbereitungen für das Jahr 2019 sind schon in vollem Gange. Jeden Monat einen Hutzenabend (Vereinstreffen) gestalten,  Jubiläen von Partner Gmoin (Vereinen)besuchen, die Teilnahme am Mainuferfest mit Stand und Auftritt im Hof des Büsingpalais sowie die mehrtägige Fahrt zum Egerlandtag mit 49. Bundesjugendtrefffen der Egerland Jugend in Marktredwitz. Am 15.9.19 ist auch wieder eine Egerländer Kirchweih in der Willy- Brandt -Halle in Mühlheim mit zünftiger Blasmusik geplant.

W.Lehmann                                                                                                                                                                    Bild:O.Peuse

Samstag 16. Februar 2019:

Kappenabend :  Hausgemachte Büttenreden und Showeinlagen beim Egerländer Kappenabend

Begrüßt wurde die Narrenschar,  von  der  Vorsitzende Gertraud Hirsch beim Egerländer Kappenabend im Emil-Renk-Heim.  Die Aktiven der Egerländer  Gmoi , hatten sich wieder einiges einfallen lassen, für diesen gelungenen  Abend . Für jeden Teilnehmer gab es an diesen Abend einen Brezel Orden überreicht von Gertraud Hirsch und Thea Lutz.  Als erstes stieg Leo Hauer in die Bütt,  er berichtete in Egerländermundart  ,, Wieda  is d‘ Fosnat dau“. Die erste Tanzeinlage gab es dann von der Kindergruppe.  Mit Samba, Rumba, Cha, Cha, Cha  begeisterten sie das Publikum.  Sie waren das erstemal  bei einem Kappenabend  dabei.  Nun sucht die Lisbeth (Ursi Wirth) einen Mann, sie hatte es auch schon bei „Herzblatt“ probiert, leider war nie der Richtige dabei.  Im Anschluss hatte es sich Marc Pircher (Simon Hirsch) nicht nehmen lassen, bei den Egerländern auf zutreten, mit seinem  Hit  ,,Nummer  7 die größte Sünde“  und  alle sangen begeisternd mit. Jetzt hatte sich ein Egerländer Sprachwissenschaftler angesagt (Werner Wirth), der  einzelne Egerländer Begriffe den Offenbachern erklärte. Als reife Früchte (Pflaumen) kamen die Frauen vom Sing- und Tanzkreis auf die Bühne. Sie wollten mit dem Lied: „Im Garten sind die Pflaumen reif“ vom Baum gepflückt werden. Die Appolonia  (Gerlinde Adam) erzählte dem Publikum warum sie 111 Fahrstunden  für ihren Führerschein brauchte. Dann gab es eine kleine Pause mit Schunkelliedern und Polonaise. Die Kindergruppe hatte mit dem Regenschirmtanz, noch einmal das Publikum begeistert. Auch die Wildecker Herzbuben ( Simon u.  Anne) traten bei den Egerländern auf und sangen ihr Lied: ,, Herzilein du sollst nicht traurig sein“  und als Zugabe, gab es ein Lieder Mix von den Beiden.  Thea Lutz  konnte das Gejammer, der  Männer nicht mehr hören die bei jeder Kleinigkeit jammerten.  Jetzt ging es Gesanglich dem  Handkäse an dem Kragen, vorgetragen von  Ursi und Werner Wirth.  Den Skandal im Schlagerhimmel zeigte die Jugendgruppe um Helene Fischer und ihrem Ex Florian Silbereisen. Auch auf Männer suche war Gertraud Hirsch mit ihrem Vortrag.  Als letzten Programmpunkt kamen die Männer vom Sing- u. Tanzkreis als DLR ( die langsamen Raser)auf die Bühne geschlurft. Die mit ihren Rollatoren nach Lotz wollten , um dann eine heise  Rock´n Roll Nummer auf´s Parkett zu legen. Zum Schluss  kamen nochmal alle Beteiligten  des Abends auf die Bühne und sangen gemeinsam  die Lieder ,,So ein Tag so wunderschön wie heute“   und  ,,Offenbach mei Offenbach“. Es war wieder ein gelungener Abend.

W.Lehmann                                                                                                                                                                Bild: O. Peuse

 02.02.2019 Landesjugendtag der DJO-Deutsche Jugend in Europa in Rodholz:

Der alle zwei Jahre stattfindende Landesjugendtag der DJO – Deutsche Jugend in Europa fand am 2. Februar 2019 in Rodholz statt. Anwesend waren alle stimmberechtigten Gruppenvertreter und Einzelmitglieder. Unsere Gruppe wurde durch unseren Gruppenleiter, Gerhard Roth, vertreten. Zunächst wurde der Vorsitzende des Landesjugendtags, dessen Stellvertreter und der Schriftführer gewählt. In diesem Gremium wurde einstimmig der Vertreter unserer Gruppe gewählt. Nach dem von allen Anwesenden die Tagesordnung beschlossen wurde, ging es mit den Berichten der einzelnen Amtswalter weiter. Als erster berichtete der Leiter des Hauses Rodholz über die vergangenen zwei Jahre und die in Zukunft geplanten Maßnahmen. Er wies darauf hin, dass er in letzter Zeit mit diversen Ausgaben zu kämpfen hatte, die außerhalb seines Einfluss-bereiches waren. So gab es im letzten Jahr einen Wasserschaden, der umgehend repariert werden musste, und die Feuerwehr machte Auflagen zur Erstellung einer außenliegenden Fluchttreppe. Der Leiter des Hauses, Stefan Fasmers, wies darauf hin, dass dies mit enormen Kosten verbunden sei, die alle über die Belegungszahlen wieder hereingeholt werden müssten. Er machte noch einmal Werbung für das Haus und verwies darauf, dass die Belegungszahlen zwar gestiegen seien, aber auch im gleichen Maße die Kosten. Hier sei noch einmal auf die Qualität dieses Hauses hingewiesen: Es liegt in der wunderschönen Rhön. Von hier aus kann man das ganze Jahr über viele Unternehmungen durchführen. Sei es im Winter zum Skifahren/Schlittenfahren oder im Frühjahr und Herbst für schöne Wanderungen in der Umgebung oder im Sommer sogar zum Schwimmen in Guckaisee. Im Übrigen lädt die Wasserkuppe das ganze Jahr über zu einem Ausflug ein. Ein Segelflugzeugmuseum oder die aufsteigenden Segelflugzeuge, sowie die Abfliegenden Paragleiter sind immer sehr sehenswert. Das Haus  bietet natürlich für alle Sing- und Tanzseminare die optimalen Bedingungen. Was aber neben all diesen Ausflugszielen für das Haus spricht ist die Tatsache, dass die Betreuung aller anwesenden Personen sehr groß geschrieben wird. Hier ist man nicht nur Gast, sondern man kann sich wie Zuhause fühlen. Bei allen Planungen des Aufenthaltes steht das gesamte Team immer und gerne mit hilfreichen Hinweisen zur Verfügung. An dieser Stelle sei deshalb meine Bitte an alle Leser unseres Gmoibladl‘s gerichtet: Machen Sie Werbung für dieses Haus. Geeignet ist es für alle Schulklassen, alle Chöre, alle Tanzgruppen, alle Sportvereine, alle kirchlichen Gruppierungen und auch für Einzelpersonen. Nur wenn wir alle mithelfen, dass dieses Haus auf Dauer ausgelastet ist, kann es auch Bestand haben. Doch nun zurück zum Bericht über den Landesjugendtag. Als nächstes folgte der Bericht der Landesvorsitzenden. Sie wies auf alle stattgefundenen Sitzungen hin, die zum Wohle des Landesverbandes durchgeführt wurden. In ihrem Tätigkeitsbericht wies sie auch darauf hin, dass sie im vergangenen Jahr bei unserem Jubiläum anwesend war. In der Aussprache  zu dem Bericht bedankte sich Gerhard Roth im Namen unsrer Gruppe nochmals für diese Anwesenheit und die überbrachten Glückwünsche zu unserem Jubiläum. Viele von uns werden sich noch an die Grußworte der Landesvorsitzenden erinnern. Nachdem der Kassierer und die Kassenprüfer die Ordnungsmäßigkeit der Kasse bestätigten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die daraufhin folgende Wahl des neuen Landesvorstandes ergab keine wesentlichen Veränderungen. Aus unserer Gruppe wurden Wilfried Lehmann und Gerhard Roth in das Schiedsgericht gewählt. Abschließend bedankte sich die neue Vorsitzende, Ingrid Michael, bei allen An-wesenden für die problemlose Durchführung des Landesjugendtages und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

G. Roth

Samstag 15. Dezember 2018:

Besinnliche Weihnachtsfeier bei den Egerländern

Begrüßen konnte Vorsitzende Gertraud Hirsch wieder Gmoimitglieder, Freunde und Bekannte sowie Mitglieder der Sudetendeutsche Landsmannschaft zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier im Emil-Renk-Heim. Danach gab es Kaffee, Gebäck und Stollen. Die Anwesenden erwartete ein weihnachtliches Programm, dass von der Kindergruppe aufgeführt wurde, unterstützt  vom Sing- u. Tanzkreis sowie der Egerland-Jugend mit Egerländer Weihnachtsliedern, Gedichten und dem Theaterstück „Fürchtet euch nicht“. Natürlich kam auch der Nikolaus bei den Egerländern vorbei und hatte für die Kindergruppe und der Egerland-Jugend einiges mitgebracht. Am Abend ging es besinnlich weiter, Leo Hauer hatte ein kleines Programm vorbereitet mit Gedichten und Kurzgeschichten die von Gertraud Hirsch, Gerlinde Adam und Gerti Kreysa vorgetragen wurden. Gesanglich bereicherte die Gmoi Singgruppe mit den Liedern: ,,Weihnacht ist im schönen Böhmerwald und die Glocken von Böhmen“ den Abend. Gemeinsam sangen alle ,,Stille Nacht, heilige Nacht“ von Josef Gruber und Franz X. Mohr. Mit dem Schlusswort ,,Jahresbeginn“ (Gedicht) v. Luis Oberrauch vorgetragen von Leo Hauer endete der besinnliche Abend.     

W.Lehmann

23. - 25. November 2018

Junge Egerländer treffen sich um Brauchtum zu pflegen 

Vom 23. bis 25. November 2018 haben sich 41 Teilnehmer der Egerland-Jugend aus Bayern, Baden-Würtemberg und Hessen in Sigmaringen zum Herbstseminar getroffen.

Für ein Konzert mit Ronny Krippner (Aufführung am Egerlandtag September 2019) haben alle Teilnehmer Kirchenlieder geprobt; sie sollen dort zur Aufführung kommen. An diesem Wochenende wurde das Brauchtum gepflegt und viele alte Egerländer Tänze in Erinnerung gerufen. Abgerundet wurde das Wochenende mit einer Stadtführung durch Sigmaringen auf den Spuren der Hohenzollern und ihrer Geschichte.

Aus der Egerland-Jugend Offenbach nahmen Dominik Schuster, Sven Lehmann, Laura und Edith Zaschka-Domes teil.

Bericht: Sven Lehmann

Inhalt und Form der Beiträge in Eigenverantwortung der Verfasser!

Stand: 29.11.2019